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Landimmobilien für Anleger nicht von Interesse

10.07.2013 | 15:14 Uhr

Essen. Die meisten Immobilienkäufer investieren in Immobilien in der Stadt, eine ländliche Lage scheint als Kapitalanlage hingegen uninteressant zu sein. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage. Denn zu den wichtigsten Kaufkriterien zählen eine gute Verkehrsanbindung und Einkaufsmöglichkeiten.

Eine aktuelle Umfrage von "Immobilienscout24" und "Interhyp" unter 1.951 Kaufinteressenten hat ergeben, dass Objekte in der Stadt deutlich beliebter sind als Häuser oder Wohnungen in ländlichen Lagen. Insgesamt 88 Prozent der Befragten suchen eine Immobilie in der Stadt oder zumindest in Stadtnähe. Nur etwa jeder Zehnte schaut auch nach Angeboten auf dem Land. Noch ausschlaggebender ist die Lage, wenn die Immobilie als Kapitalanlage dienen soll: Nur sechs Prozent der Kaufinteressenten wollen ihr Geld in ein Objekt in ländlicher Lage investieren. Der Großteil der Befragten schätzt die Renditeerwartungen dort deutlich schlechter ein als in der Stadt oder der Peripherie.

Immobilien - Die wichtigsten Kaufkriterien

Dass Objekte in der Stadt beliebter sind als auf dem Land, hängt mit den wichtigsten Kaufkriterien zusammen, welche die Befragten in der Studie nannten. So wünschen sich 67 Prozent der Kaufinteressenten gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, 58 Prozent der Befragten achten auf eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die ärztliche Versorgung ist für 40 Prozent der Käufer wichtig und mit 43 Prozent wünschen sich fast die Hälfte der Befragten außerdem die Nähe zur Natur. Daher steigt auch die Nachfrage nach Immobilien in den Speckgürteln von Städten.

sw

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Kommentare
10.07.2013
23:32
Landimmobilien für Anleger nicht von Interesse
von Juelicher | #1

Selten einen derartigen Unfug gelesen! Auf dem Land leben die meisten Menschen in eigenen Immobilien. Die haben sie oft schon ererbt. Es gibt kaum Nachholbedarf für Immobilieneigentum. Hinzu kommt, dass die Mehrzahl der Einwohner in Städten lebt. Viele ländliche Regionen hingegen verlieren Einwohner. Auch sind Mietimmobilien auf dem Land deutlich weniger vorhanden, weil (siehe oben) die meisten Menschen im Eigentum leben. Für nicht vorhandene Immobilien kann es folglich auch keine potentiellen Käufer geben. Die obigen Begründungen für insofern Quatsch mit Soße!

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