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Regierungsbericht

Immobilienpreise steigen weiter - Wohnraum wird knapp

17.10.2012 | 08:46 Uhr

Berlin. Die Immobilienpreise in Deutschland sind in den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Besonders deutlich fällt der Anstieg bei den Kaufpreisen in Großstädten aus. Nach einem aktuellen Regierungsbericht ist Wohnraum vielerorts bereits sehr knapp.

Bezahlbarer Wohnraum ist nicht mehr nur in Großstädten und Ballungsgebieten Mangelware. Der Immobilienmarktbericht, den das Bundesbauministerium am Mittwoch (17. Oktober) im Bundeskabinett vorstellt, spricht von deutlichen "Verknappungstendenzen" auch in anderen Lagen. Die Mietpreise stiegen laut dem Regierungsbericht im vergangenen Jahr bundesweit um durchschnittlich rund drei Prozent. Spitzenreiter bei den Mietsteigerungen sind Greifswald (plus 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), Bremen (plus 8,8 Prozent) und Freiburg im Breisgau (plus 8,1 Prozent).

Auch die Kaufpreise für Immobilien steigen unverändert - bei Neubauten sind in Ballungsgebieten laut Immobilienmarktbericht im Vergleich zum Vorjahr Preissprünge von bis zu 9 Prozent zu erkennen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Angebotspreisindex IMX des Portals "ImmobilienScout24". Dieser verzeichnet für das dritte Quartal 2012 deutlich gestiegene Immobilienpreise vor allem für Großstädte. Wer etwa in München, Berlin oder Hamburg eine Wohnung kaufen möchte, muss dafür laut IMX derzeit rund vier Prozent mehr zahlen als noch vor drei Monaten. Bundesweit stiegen die Kaufpreise für Immobilien im selben Zeitraum durchschnittlich um rund 1,5 Prozent.

sw

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Kommentare
17.10.2012
12:16
Immobilienpreise steigen weiter - Wohnraum wird knapp
von Juelicher | #1

In der öffentlichen Wahrnehmung geht es überwiegend um den Immobilienmarkt in wenigen boomenden Ballungsräumen (München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart etc.) wo die Preise bzw. Mieten in der Tat signifikant steigen. Hier gibt es sicherlich auch Knappheit, schlimm z.B. in Hamburg oder im Rhein-Main-Gebiet. Auf dem platten Land, ln den ostdeutschen Großstädten, dem Ruhrgebiet oder anderen eher strukturschwachen Räumen ist eine derartige Entwicklung nicht feststellbar.
Nicht dass nun wieder manche Zeitgenossen - wie Anfang/Mitte der 90er anfangen, jede Schrottimmobilie aufzukaufen, weil man meint, man könne damit dicke Renditen verdienen! Siehe nur den aktuellen WAZ-Artikel bzgl. des Wohnungsverkäufers aus Duisburg. Man muss sich nur einmal in GE den Markt für Gebrauchtimmobilien anschauen. Da werden viele Objekte bereits seit ein oder zwei Jahren angeboten, sind inzwischen erfolglos mehrfach im Preis gesenkt worden.

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