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Studie

Immobilienpreise steigen in Großstädten am stärksten

25.09.2012 | 16:25 Uhr

Essen. Wohneigentum kaufen wird immer teurer? Nach einer aktuellen Studie sind die Immobilienpreise und Mieten im Vergleich zum Vorjahr mit durchschnittlich 3,1 Prozent nur moderat gestiegen. In Großstädten stiegen die Preise dabei deutlich stärker als auf dem Land.

Laut dem kürzlich erschienenen Wohnpreisspiegel 2012/2013 des Immobilienverbands Deutschland (IVD) liegt der Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung im deutschen Durchschnitt derzeit bei 998 Euro. Hier verzeichnet der IVD 3,1 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Preissteigerungen gilt nach Angaben von IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling die Faustregel: "Je höher der Wohnwert und je größer die Stadt, desto höher das Preiswachstum."

Besonders ausgeprägt ist der Anstieg der Immobilienpreise laut IVD-Studie in München. Wer in der bayerischen Landeshauptstadt Wohneigentum erwerben möchte, muss dafür jetzt pro Quadratmeter durchschnittlich 2850 Euro zahlen, das sind 21 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch die durchschnittliche Miete ist nach Angaben des IVD im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent gestiegen und zeichnet damit die Entwicklung bei den Immobilienpreisen nach. Um durchschnittlich 4,1 Prozent stiegen die Mieten bei Neubauwohnungen in Großstädten. In besonders gefragten Lagen beobachteten die Immobilienexperten sogar Mietpreiserhöhungen von bis zu 6,1 Prozent. Davon ist jedoch die Preissteigerung in ländlichen Gebieten weit entfernt. Bei Neubauten stiegen hier die Mieten analog zu den Preisen für Wohneigentum lediglich um 1,8 Prozent an.

sw

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