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Gartenpflege

So überwintert die Palme im Garten

15.10.2012 | 14:49 Uhr

Essen. Eine Palme im Garten ist der Traum vieler Hausbesitzer. Die Grünpflanzen verbreiten mediterranes Flair. Einige Arten können ausgepflanzt auch in unseren Breitengraden überwintern. Der richtige Standort und ausreichender Wärmeschutz sind entscheidend dafür.

Einige Arten von Palmen, vor allem Hanfpalmen, können ausgepflanzt im Garten überwintern. Voraussetzung dafür ist zunächst der richtige Standort. Winterharte Palmen sollten idealerweise in Süd- oder Westhanglage stehen. Möglichst nah an der Hauswand oder unter einem Vordach sind sie vor Wind geschützt.

Besonders die Wurzeln der Palmen sind sehr kälteempfindlich. Wenn Ihre Palme im Garten überwintern soll, bedecken Sie vor dem ersten Bodenfrost die Wurzeln mit einer etwa 20 Zentimeter dicken Schicht Rindenmulch. Diese sollten Sie an warmen Tagen entfernen, damit die Wurzeln Luft bekommen und nicht faulen.

Wenn Sie die Palme im Garten frisch gepflanzt haben, braucht sie im ersten Winter besonderen Schutz. Wichtig ist es, das Herz vor Kälte zu schützen. Das ist die Stelle, an der die neuen Blätter entstehen. Auch die empfindlichen Blätter vor allem junger Palmen benötigen bei frostigen Temperaturen Schutz vor Wind und Kälte. Dazu binden Sie die Palmenwedel locker hoch und füllen den entstehenden Hohlraum mit Stroh. Anschließend ummanteln Sie die Krone der Palme mit Folie. Durch einige Luftlöcher am unteren Ende bekommt die Palme Sauerstoff, und Kondenswasser kann abfließen.

Der Palmenstamm ist weniger kälteempfindlich als die Wurzeln und die Blätter. Bleibt es aber über längere Zeit sehr kalt, sollten Sie auch den Stamm mit Luftpolsterfolie oder Bambusmatten umwickeln.

sw

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