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Frühblüher und Winterblüher als Farbtupfer im Grau

14.01.2013 | 05:45 Uhr
Frühblüher und Winterblüher als Farbtupfer im Grau
Schneeglöckchen gehören zu den Frühblühern. Foto: Winfried Rothermel

Berlin.   Wer auch im Winter keine Tristesse im Garten haben will, der sollte sich über Frühblüher informieren. Verschiedene Büsche und Sträucher sowie Blumen lassen sich von Minusgraden nicht abschrecken - und bringen schon im Winter Farbe in den Garten.

Jetzt zeigen sich die Winterblüher unter den Pflanzen von ihrer schönsten Seite. So lasse sich eine ganze Reihe von Ziergehölzen, und -stauden sowie von heimischen Gehölzen und Wildstauden selbst von Schnee und Minustemperaturen höchstens zeitweise vom Blühen abhalten, betonen die Gartenexperten des Naturschutzbundes Deutschland (NABU ).

Bei den heimischen Gehölzen besticht etwa die Kornelkirsche mit ihrer frühen Blüte ab Ende Februar. Dabei erscheinen die leuchtend gelben Blüten des gerne in Hecken gepflanzten Wildstrauches weit vor den Blättern, wie die Gartenexperten erläutern. Ebenfalls noch im Februar schiebt der Huflattich seine geschuppten Sprosse aus der Erde, aus denen anschließend ein gelber Blütenstand aufblüht. Und erst, wenn die Blüten im April vergehen, erscheinen die großen Laubblätter der Wildstaude. Auch die Stinkende Nieswurz blüht bereits im Februar: Die buschige Staude mit ihren hellgrünen, glockenförmigen Blüten ist eine wild wachsende Verwandte der in Gärten kultivierten Christrose.

Ziergehölze und Zierstauden blühen teilweise schon ab November

Für bunte Überraschungen im winterlichen Garten sorgen auch Winterjasmin und Duft- oder Winterschneeball - und das schon sehr früh. Die goldgelben Blüten des ursprünglich aus China stammenden Winterjasmins erscheinen nach Angaben der NABU-Experten oft schon zu Weihnachten.

Und sollten sie einmal strengem Frost zum Opfer fallen, seien beim Winterjasmin noch immer genügend Knospen übrig, die dann beim nächsten Sonnenschein aufblühen. Die rosa Blüten des Duft- oder Winterschneeballs zeigen sich bei mildem Klima ebenfalls bereits zum Jahresende, manchmal sogar schon im November. Bis zum Ende der Blütezeit werden sie immer heller, am Ende sind sie dann fast weiß. Dabei verbreiten die dichten Blütenbüschel einen intensiven Duft. Um diesen zu genießen, sollte das Ziergehölz in Wegnähe gepflanzt werden, raten die Gartenexperten.

Winterblüher bringen Farbe in den Garten

Ebenfalls zum Jahreswechsel und bis in den März hinein bezaubert auch die Winterblüte: Die Blütenglöckchen des Strauches sind blassgelb mit einer purpurnen Mitte - und verströmten einen intensiven Vanilleduft. Zu den früh blühenden Zierstauden zählt der Winterling. Seine Blüten zeigen sich bereits ab Januar leuchtend gelb. Meist im Februar erscheint der Märzenbecher auf der Bildfläche. Die leicht nach Veilchen duftenden Blüten des Narzissengewächses halten bis Anfang April durch. Ebenfalls im Februar - und zwar bei günstiger Witterung bereits früh im Monat - blüht die Strahlenanemone. Dabei reicht die Farbpalette der vom Balkan und aus Kleinasien stammenden Pflanze von Weiß über viele Rosavarianten bis hin zu Dunkelblau. (dapd)

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