Filziges Hornkraut kaschiert karge, unschöne Gartenecken

Im April sollte die Steingartenstaude zurückgenommen werden, damit sie nicht andere Stauden überwuchert.
Im April sollte die Steingartenstaude zurückgenommen werden, damit sie nicht andere Stauden überwuchert.
Foto: Getty
Was wir bereits wissen
Die Steingartenstaude "Filziges Hornkraut" ist einfach zu ziehen und gedeiht auch auf sandigen Böden. Im Mai und Juni versprüht die Staude dazu einen intensiven Honigduft. Die Staude ist recht anspruchslos - einen Tipp sollten Hobbygärtner aber beherzigen.

Berlin.. "Filziges Hornkraut" klingt nicht schön, ist aber der Name einer hübschen Steingartenstaude. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. hat nun bekannt gegeben, dass Hobbygärtner das Cerastium tomentosum, wie es botanisch heißt, auf einfachem Wege vermehren können.

Wenn sie es teilen, sprießt es stärker als zuvor. Da die Pflanze sich aber stark ausbreite und benachbarte Posterstauden überwuchern könne, sollte sie im April bewusst zurückgenommen werden. Das Filzige Hornkraut ist eine unkomplizierte Pflanze. Sie zeichnet sich durch ihre Anspruchslosigkeit aus, schreiben die Gartenexperten: Das Kraut gedeihe problemlos auf armen, sandigen Böden. Deshalb eigne es sich besonders, um Steingärten zu gestalten.

Blüten duften nach Honig

Zudem könnten Hobbygärtner das hängend wachsende Kraut nutzen, um unschöne, karge Gartenecken zu kaschieren. Besonders attraktiv sei die silbrige Pflanze im Mai und Juni. Dann zeige das Filzige Hornkraut seine zahlreichen weißen Blüten, die intensiv nach Honig duften. (dapd)