Energiespar-Fenster werden immer beliebter
09.10.2012 | 08:45 Uhr 2012-10-09T08:45:00+0200
Velbert. Die Hersteller von Fenster und Türen freuen sich über steigende Absatzzahlen. Immer mehr Hausbesitzer ersetzen alte Fenster durch dreifachverglaste Fenster, um damit Energie zu sparen. Auch Außentüren werden immer öfter ausgetauscht.
Die stabile Baukonjunktur und die wachsende Zahl von Gebäuderenovierungen in Deutschland bescheren den Herstellern von Fenstern und Türen deutliche Absatzsteigerungen. In diesem Jahr sollen in Deutschland insgesamt 13,3 Millionen Fenstereinheiten verbaut werden, wie die führenden Branchenverbände am Freitag mitteilten.
Das sind 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 2013 erwartet die Branche eine weitere Steigerung um rund 2,8 Prozent. Dabei geht der Trend zur Dreifachverglasung. Rund 60 Prozent der neuen Fenster werden inzwischen mit dieser energiesparenden Lösung ausgestattet. Der größte Teil der neuen Fenster findet bei der Renovierung und der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes Verwendung. Nur knapp 40 Prozent werden im Neubau eingesetzt.
Experten rechnen mit einem Plus von 3,1 Prozent
Fast im Gleichschritt mit dem Absatz von Fenstern stiegen auch die Verkaufszahlen bei Außentüren - um 3,6 Prozent auf 1,3 Millionen Stück. Für 2013 rechen die Experten hier mit einem Plus von 3,1 Prozent. Auch in Zukunft sieht die Branche noch viel Potenzial. Im deutschen Gebäudebestand gibt es nach ihren Berechnungen immer noch über 300 Millionen Fenster, die energetisch veraltet sind und daher ausgetauscht werden müssten. (dapd)
22:04
Ja, die Erfahrung mußte ich letzten Winter auch machen.
Mein Vermieter meinte, mir was Gutes zu tun, als er in diesem Jahr für 4.500 Euro die Dinger eingebaut hat, aber ich hab an der Heizungsrechnung nix gemerkt, Nur von der Mieterhöhung.
09:59
Wenn es eine Maßnahme bei der energetischen Sanierung gibt, die sich am schlechtesten amortisiert - dann ist es der Einbau von Energiesparfenstern! Schon 80er Jahre Zweifachverglasung gegen aktuelle Zweifachverglasung auszutauschen, kann sich bei den hohen Kosten für Fenster aufgrund der recht geringen Einsparwirkung nicht rechnen.
Man sollte bitte nicht glauben, dass die Verbrauchertäuschung, welche in allen anderen Branchen läuft - siehe etwa Lebensmittel oder Telekommunikation - ausgerechnet im Baubereich, speziell bei der energetischen Sanierung nicht im gleichen Ausmaß anzutreffen ist. Auch hier sind massenhaft Rosstäuscher unterwegs, die mit Märchenzahlen operieren, um immer mehr Produkte in den Markt zu drücken. Man benutzt hier lediglich das ökologisch Deckmäntelchen, um den Verbraucher über die moralische Schiene zu packen. Viele möchten schließlich nicht als "Klimakiller" darstehen!