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Energieberater müssen fachkundig und neutral sein

09.10.2012 | 05:45 Uhr
Energieberater müssen fachkundig und neutral sein
Verbraucher sollten bei der Auswahl des richtigen Energieberaters vorsichtig sein.Foto: Volker Herold

Stuttgart.  Die energetische Sanierung des Eigenheims wird immer beliebter. Wer davon jedoch tatsächlich profitieren will, sollte sich an einen Energieberater wenden. Doch nicht jeder, der sich so nennt, ist fachkundig und neutral. Hausbesitzer sollten sich gut informieren.

Wer sein Haus energetisch auf Vordermann bringen will, braucht einen fachkundigen Energieberater . Der liefert einen Fahrplan durch die energetische Haussanierung, lotst durch Energie-, Finanzierungs- und Rechtsfragen und hilft, Fehler zu vermeiden. "Doch nicht jeder, der sich Energieberater nennt, ist fachkundig und unabhängig", sagt Hermann Dannecker vom Deutschen Energieberater-Netzwerk (DEN). Hausbesitzer sollten deshalb auf bestimmte Qualitätskriterien achten. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist der Eintrag in die Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Berater muss Weiterbildung absolvieren

Die Liste steht im Internet unter energie-effizienz-experten.de. Um einen Eintrag dort zu erhalten, muss der Energieberater eine Weiterbildung von 120 bis 200 Stunden absolvieren. Außerdem braucht er eine Ausbildung als Architekt, Ingenieur oder Handwerker und muss sich zu strikter Neutralität gegenüber Firmenprodukten bekennen.

Hausbesitzer sollten sich nicht scheuen zu fragen, wie viele Projekte der Berater schon betreut hat und sich Beispiele erfolgreicher Sanierungen zeigen lassen. Misstrauen ist angebracht, wenn es dem Energieberater an Neutralität fehlt, indem er bestimmte Gewerke oder Produkte bevorzugt. (dapd)


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