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Energetische Sanierung

Wärmedämmung - Brandgefahr vermeiden

08.11.2012 | 10:40 Uhr

Essen. Mit einer Wärmedämmung an der Hausfassade können Sie Ihre Immobilie modernisieren und einiges an Energiekosten sparen. Der gefragte Dämmstoff Polystyrol ist jedoch nicht feuerfest und erhöht besonders bei unsachgemäßer Montage die Brandgefahr für das Haus.

Bis zu 70 Prozent Energie lassen sich nach einem Bericht der ZDF-Sendung "heute" in manchen Fällen durch eine Wärmedämmung an der Fassade einsparen. Beim Dämmstoff sollten Sie allerdings Kosten und Risiken gegeneinander abwägen: Polystyrol, einer der am häufigsten verwendeten synthetischen Dämmstoffe, ist entflammbar. Hinzu kommt, dass er bei einem Brand schmilzt und an der Fassade herunterläuft. Für Rettungskräfte und Bewohner, die das brennende Haus verlassen möchten, kann er so zum gefährlichen Hindernis werden.

Fachleute raten daher, bei der Montage von Dämmplatten aus Polystyrol unbedingt die Vorgaben der Hersteller einzuhalten. Vorgesehen ist das Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Die Fassadendämmung gehört nicht nur deswegen in Expertenhände, denn bei unsachgemäßer Ausführung kann sie der Bausubstanz auch durch Schimmelgefahr erheblichen Schaden zufügen.

Eine Alternative zum Polystyrol ist Mineralwolle, ebenfalls ein synthetischer Dämmstoff. Diese hat den Vorteil, dass von ihr keine Brandgefahr ausgeht - allerdings ist sie auch deutlich teurer als Polystyrol, mit etwa 60 Prozent Mehrkosten müssen Sie rechnen. Grundsätzlich sollten Dämmstoffe für den Außengebrauch eine Kombination aus niedriger Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) und geringer Brennbarkeit aufweisen.

sw

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