Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Strom sparen

Stromfresser im Haushalt - So können Sie sparen

16.10.2012 | 11:42 Uhr

Essen. Die Strompreise sollen nach der Erhöhung der Ökostrom-Umlage ab 2013 deutlich steigen. Da ist es gut zu wissen, welche Stromfresser sich im Haushalt befinden und wie Sie mit einfachen Tricks Strom sparen und den Verbrauch vieler Haushaltsgeräte deutlich verringern können.

Stromfresser sind vor allem Elektro- und Haushaltsgeräte im Stand-by-Modus, die auch dann Strom verbrauchen, wenn sie gar nicht genutzt werden. Nach Angaben des Umweltbundesamtes entstehen allein dadurch in Deutschland jährlich Kosten von rund vier Milliarden Euro. Oft stehen Fernsehgeräte oder DVD-Player auf Stand-by. Hier können Sie Strom sparen, indem Sie einfach den Stecker ziehen. Eine Steckerleiste mit Kippschalter ist eine bequeme Alternative, bei der Sie nicht die Stecker aller Geräte ziehen müssen.

Verbraucherzentralen raten außerdem, den Standort der Haushaltsgeräte zu überprüfen. Steht etwa der Kühlschrank direkt neben Wärmequellen wie Heizkörpern, der Spülmaschine oder dem Herd, verbraucht er mehr Energie und wird schnell zum Stromfresser. In der Küche sollten Sie außerdem nicht zu stark heizen: Sinkt die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius, verbrauchen auch Kühlgeräte gleich weniger Strom. Regelmäßiges Abtauen hilft zusätzlich, damit Kühlschrank und Gefriertruhe mit wenig Strom auskommen.

Die Investition in neue Haushaltsgeräte lohnt sich von Zeit zu Zeit, denn moderne Geräte verbrauchen meist weniger Energie. Auch Ihre Lampen sollten sie einer kritischen Prüfung unterziehen und energieintensive Glühlampen gegen energieeffiziente Leuchtmittel austauschen.

Nach Berechnungen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf kann ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.200 Kilowattstunden rund 180 Euro pro Jahr einsparen, wenn er Stromfresser im Haushalt ausschaltet.

sw

Facebook
Kommentare
Umfrage
Weil sie laut sind und Feinstaub aufwirbeln hat die Stadt Graz vor kurzem Laubbläser verboten. Würden Sie sich ein solches Verbot auch im Revier wünschen?

Weil sie laut sind und Feinstaub aufwirbeln hat die Stadt Graz vor kurzem Laubbläser verboten. Würden Sie sich ein solches Verbot auch im Revier wünschen?

 
Fotos und Videos
Bierpreise in Bundesliga und Region
Bildgalerie
Bierpreise
Oscar de la Renta ist tot
Bildgalerie
Designer
120 Jahre Bus und Bahn in Essen
Bildgalerie
Historische Fotos
HistoriCar 2014 in Duisburg
Bildgalerie
Oldtimer
Aus dem Ressort
Fenster mit Isolierband abdichten senkt Heizkosten
Energieeffizienz
Durch zugige Fensterrahmen entweicht warme Luft ins Freie. Einfaches Abdichten der offenen Stellen mit Isolierband, einer Gummidichtung oder Schaumdichtungsband sorgt für eine merkliche Reduzierung der Heizkosten. Bei Doppelkastenfenstern sollten jedoch nur die inneren Flügel abgedichtet werden.
Vermieter müssen Heizungsmodernisierung ankündigen
Recht
Mindestens drei Monate vorher muss ein Vermieter seine Mieter darüber informieren, wenn er eine Heizungsmodernisierung plant. Nur so ist die Möglichkeit des Einspruchs durch die betroffenen Mieter gewährleistet.
Falsches Heizen kostet viel Geld und beschädigt das Haus
Wohnen
Aus Kostengründung nicht zu heizen spart zwar Geld, beschädigt aber das Haus. Die Heizung von morgens bis abends voll aufzudrehen, ist allerdings auch keine Lösung. Ein paar Grad weniger und umsichtiges Verhalten helfen jedoch bereits beim Sparen - und sorgen für gutes Klima.
Ökostrom-Umlage sinkt auf etwa 6,17 Cent pro Kilowattstunde
Strompreise
Erstmal seit der Einführung sinkt die Ökostrom-Umlage. Von 6,24 Cent sinkt sie 6,17 Cent je Kilowattstunde. Je nach Region könne es aber dennoch zu weiteren Preiserhöhungen kommen, so die Berechnung von Verivox. Finanziert wurde unter anderem durch die EEG-Umlage die deutsche Energiewende.
Mieterbund sagt sinkende Heizkosten voraus
Energie
Verbraucher können sich im kommenden Jahr auf Rückzahlungen bei den Heizkosten einstellen. Das schließt der Deutsche Mieterbund aus Daten des jetzt präsentierten "Heizspiegel 2014". Dies gelte vor allem bei Öl-Heizungen in Mietshäusern. Doch Experten warnen: Prognose heißt nicht Vorhersage.