Das aktuelle Wetter NRW 14°C
Heizung

Mit Holz heizen - Pellets oder Hackschnitzel?

23.10.2012 | 09:56 Uhr

Essen. Mit Holz heizen bedeutet: klimaneutral heizen. Der vergleichsweise günstige und umweltfreundliche Brennstoff ist für verschiedene Heizsysteme erhältlich, unter anderem als Pellets und als Hackschnitzel. Nicht jedes Produkt eignet sich jedoch für jeden Haushalt.

Für Ein- und Mehrfamilienhäuser mit geringem Lagerplatz eignen sich besonders Holzpellets. Diese bestehen aus gepresstem Sägemehl und Hobelspänen aus naturbelassenem Holz, die als industrielle Nebenprodukte anfallen. Da  chemische Bindemittel bei der Herstellung nicht zugelassen sind, handelt es sich um ein sehr naturfreundliches Produkt.

Für kleinere Wohneinheiten sind Pellets gut geeignet, weil sie bei vergleichsweise geringem Volumen viel Heizleistung erbringen und daher wenig Lagerfläche benötigen. Zwei Kilogramm Pellets entsprechen in ihrer Leistung etwa einem Liter Heizöl. Ihr Heizwert (Hu) beträgt etwa 4,9 Kilowattstunden pro Kilogramm. Pelletszentralheizungen sind ähnlich komfortabel zu bedienen wie Gas- und Ölheizungen, da der Brennstoff vollautomatisch nachgefüllt wird.

Hackschnitzel, also zerkleinertes Holz, sind in der Anschaffung um rund zwei Drittel günstiger als Pellets. Sie haben jedoch einen geringeren Heizwert, dieser liegt je nach Feuchtigkeit des Holzes bei 3 bis 4 Kilowattstunden pro Kilogramm. Gleichzeitig sind sie sperriger und unförmiger als Pellets und benötigen daher mehr Lagerplatz. Hackschnitzel werden daher meist in größeren Heizanlagen und Kraftwerken eingesetzt, in denen auch ein entsprechender Lagerplatz vorhanden ist.

Für die meisten Haushalte sind aus diesen Gründen Pelletsheizungen besser geeignet. Hauseigentümer, die mit Holz heizen möchten, sollten sich jedoch stets von einer unabhängigen Fachstelle darüber beraten lassen, welche Brennstoffart für sie in Frage kommt. Dies ist unter anderem auch abhängig davon, ob sie das ganze Haus heizen oder nur einen einzelnen Kaminofen betreiben möchten und welche technische Ausstattung sich im Haus umsetzen lässt.

sw

Facebook
Kommentare
Umfrage
In Hagen und Berlin gab es am Dienstag Ebola-Verdachtsfälle. Beide bestätigten sich nicht. Fürchten Sie sich trotzdem vor der Krankheit?

In Hagen und Berlin gab es am Dienstag Ebola-Verdachtsfälle. Beide bestätigten sich nicht. Fürchten Sie sich trotzdem vor der Krankheit?

 
Fotos und Videos
Strahlenschutz-Einsatz in Mülheim
Bildgalerie
Feuerwehr
Supermodels der 90er
Bildgalerie
Topstars
Szenen wie im Bürgerkrieg
Bildgalerie
Ferguson
In Dresden ist Endstation für S04
Bildgalerie
Pokalaus
Aus dem Ressort
Warmer Heizkessel-Raum ist Anzeichen für Energieverlust
Heizung
Arbeitet der Heizkessel nicht mehr effizient, kann es dafür verschiedene Anzeichen geben. Zum einen erhält der Verbraucher eine deutlich überhöhte Heizkostenrechnung, zum anderen ist der Raum, in dem der Heizkessel steht, meist deutlich wärmer als 20 Grad.
Bei Hitze sollte Wäsche nicht in der Wohnung trocknen
Tipps
Die Sommerhitze in Verbindung mit einer hohen Luftfeuchtigkeit belastet Menschen ganz besonders. Damit diese gar nicht erst in die Wohnung eindringen kann und wie man sich mit ein paar einfachen Tricks an heißen Sommertagen Linderung verschafft, erfahren Sie hier.
Diese Kriterien sind beim Kauf neuer Fenster wichtig
Verbraucherberatung
Alte Fenster gegen neue auszutauschen kann sich aus verschiedenen Gründen lohnen. Ob Steigerung der Energieeffizienz, Erhöhung der Sicherheit oder besserer Schallschutz. Je nach Grund sollten Käufer auf bestimmte Kriterien achten, um das richtige Fenster zu finden.
Brennstoffe für Heizung im Sommer oft billiger zu bekommen
Energie
Im Sommer sinkt der Preis für Brennstoffe: Wer als Hausbesitzer geschickt für seine Anlage einkaufen will, kann an warmen Tagen oft preisgünstiger bestellen. Statt pro 100 Litern 85 Euro auszugeben, lasse sich die Menge auch für rund 76 Euro bekommen. Darauf weist die Energieagentur NRW hin.
Private Stromerzeuger sind von EEG-Umlage ausgeschlossen
Solarstrom
Ab August müssen Verbraucher, die Solarstrom selbst erzeugen und verbrauchen, Anteile der EEG-Umlage zahlen. Private Stromerzeuger sind davon aber ausgeschlossen. Auch Eigenheime mit einer Leistung von maximal zehn Kilowatt sind von der Regel ausgenommen. Darauf weist die Verbraucherzentrale hin.