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Einige Pflanzen werden am besten bei Kälte eingepflanzt

05.03.2013 | 11:45 Uhr
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Einige Pflanzen werden am besten bei Kälte eingepflanzt
Kälte heißt nicht gleich, dass alle Blumen schlafen.

Bonn.  Auch bei kalten Temperaturen können Hobbygärtner guten Gewissens Pflanzen im Garten aussähen. Die sogenannten Frost- oder Kaltkeimer wachsen am besten, wenn sie zum Ende der kalten Jahreszeit in die Erde gesetzt werden. Doch nur für wenige Wochen - danach brauchen auch sie wärmere Temperaturen.

Der Mensch sehnt sich nach Sommer, die Pflanze liebt den Winter. Das trifft zumindest auf bestimmte Gewächse zu, die bei Kälte im Freiland ausgesät werden müssen. Darauf weisen die Gartenexperten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. So benötigten verschiedene Staudensamen niedrige Temperaturen, um im Frühjahr keimen zu können. Denn auch in ihrer ursprünglichen Heimat müssten sie strenge Winter unbeschadet überstehen.

Folgende Pflanzen können Hobbygärtner bei Kälte aussähen: Tränendes Herz, Eisenhut, Hungerblümchen, Trollblume, Christrosen, Schwertlilien, Pholx, Fackellilie, Duftveilchen, Frauenmantel, Arnika, Astilbe, Bergenie, Taglilie, Funkie, Schaublatt, Königskerze sowie Primel- und Sedumarten. Für die Aussaat dieser Frost- oder Kaltkeimer ist den Spezialisten zufolge in Deutschland die Zeit bis zum März ideal.

Die Saat sollte in kleine Schalen mit so genannter "Aussaat-Erde" gestreut und im Freiland auf einem Beet eingegraben werden. Dort sind die gequollenen Samen vier bis acht Wochen lang Temperaturen zwischen einem und fünf Grad ausgesetzt. Dann beginnen sie zu keimen. Nach vier bis sechs Wochen müssten sie allerdings etwa zehn bis 15 Grad warm gestellt werden, raten die Gartenexperten. Dafür eignen sich zum Beispiel Frühbeetkästen, Gewächshäuser oder kühle Zimmer. Nach der Keimung pflanzen die Gärtner die Gewächse einzeln in Töpfe und später als kräftige Jungpflanzen nach draußen. (dapd)

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