Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Prävention

Einbruchschutzkampagne soll Wohnungen sicherer machen

25.10.2012 | 08:45 Uhr
Einbruchschutzkampagne soll Wohnungen sicherer machen
Mit einer neuen Kampagne will die Polizei vor Wohnungseinbrüchen schützen.Foto: Thinkstock

Stuttgart.  Bundesweit steigt die Anzahl der Wohnungseinbrüche. Um dem Trend entgegenzuwirken, starten Polizei und Kooperationspartner aus der Wirtschaft nun eine Öffentlichkeitskampagne. Am 28. Oktober findet erstmals ein "Tag des Einbruchschutzes" statt.

Die Polizei und Kooperationspartner aus der Wirtschaft haben angesichts der wieder steigenden Einbruchszahlen eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne gestartet. Durch Wohnungseinbrüche werden in Deutschland jährlich Schäden in Höhe von rund 600 Millionen Euro verursacht. Laut Kriminalstatistik wurden 2011 133.000 Fälle registriert, ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am 28. Oktober findet erstmals ein "Tag des Einbruchschutzes" statt, wie die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes in Stuttgart mitteilte.

Deutschlandweit bieten an diesem Tag viele Polizeidienststellen und Kooperationspartner Veranstaltungen an, bei denen sich Bürger darüber informieren können, wie sie ihre Wohnung sicherer machen können. Die Polizei rät beim Verlassen des Hauses beziehungsweise der Wohnung - auch wenn es nur für kurze Zeit ist -, unbedingt die Haustür abzuschließen.

Fenster- und Balkontüren bei Abwesenheit geschlossen sein

Bei Abwesenheit sollten Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer geschlossen sein. Schlüssel sollten niemals außerhalb der eigenen vier Wände versteckt werden. Beim Verlust des Schlüssels sollte der Schließzylinder ausgewechselt werden. Wichtig sei auch, keine Hinweise auf die Abwesenheit der Bewohner zu geben. (dapd)


Kommentare
25.10.2012
21:53
Einbruchschutzkampagne soll Wohnungen sicherer machen
von auchmaleinkommentar | #1

Oh! Das ist aber nett, das es so tolle Tips von der Polizei gibt!
Das ist nichts anderes, als zu sagen: Schützt euch doch selber. Gebt Geld aus, kauft Riegel und Schlösser! Wir können oder wollen euch nicht beschützen. Wenn Polizeipräsenz, dann an der Straße zum Kassieren beim Blitzer-Marathon. Einbrecher lassen sich nicht so leicht fangen und es bringt auch kein Geld in die Kasse.
Was für ein Land! Wer kann, wandert aus.

Aus dem Ressort
Keine Mitwirkungspflicht bei Modernisierungen für Mieter
Urteil
Mieter haben keine Mitwirkungspflicht bei notwendig gewordenen Modernisierungsarbeiten. Durchaus müssten Mieter die Arbeiten dulden, sie seien aber nicht verpflichtet, für sogenannte Baufreiheit zu sorgen. Damit bewertete das Landgericht eine Kündigung in einem verhandelten Fall als unwirksam.
Bauherren sind auch bei Baumängeln zur Abnahme verpflichtet
Wohnanlage
Bauherren dürfen die Abnahme nicht wegen unwesentlicher Mängel einfach verweigern. Wurde die Wohnung oder das Haus vertragsgemäß hergestellt, ist der Bauherr zur Abnahme verpflichtet. Vorhandene Mängel sollten schriftlich dokumentiert werden. Darauf weist der Bauherren Schutzbund hin.
Hecke aus Feuerdorn im August zurückschneiden
Immergrün
Die orange-leuchtenden Beeren des immergrünen Feuerdorns sind vor allem im Winter ein bunter Farbtupfer im Garten. Hobbygärtner sollten den Strauch jetzt im August noch zurückschneiden, wenn er als Hecke dienen soll. Darauf weist der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau hin.
Verbraucher müssen Schlüsseldienst nicht vor Ort zahlen
Rechnung
Verbraucher müssen den Schlüsseldienst nicht vor Ort bezahlen. Selbst wenn der Techniker auf eine Sofortzahlung besteht, können Verbraucher auf eine Rechnung pochen. Generell gilt, dass Verbraucher wucherisch überhöhte Preise nicht akzeptieren müssen. Sie sollten die Rechnung prüfen lassen.
Private Stromerzeuger sind von EEG-Umlage ausgeschlossen
Solarstrom
Ab August müssen Verbraucher, die Solarstrom selbst erzeugen und verbrauchen, Anteile der EEG-Umlage zahlen. Private Stromerzeuger sind davon aber ausgeschlossen. Auch Eigenheime mit einer Leistung von maximal zehn Kilowatt sind von der Regel ausgenommen. Darauf weist die Verbraucherzentrale hin.
Umfrage
Die Bundesregierung erwägt, Arzttermine zentral zu vergeben , um lange Wartezeiten zu verhindern. Eine gute Idee?

Die Bundesregierung erwägt, Arzttermine zentral zu vergeben , um lange Wartezeiten zu verhindern. Eine gute Idee?

 
Fotos und Videos
Neue Trends beim Küchendesign
Bildgalerie
Fotostrecke
Wandbilder von Essen
Bildgalerie
XXL-Fotos
Kölner Möbelmesse
Bildgalerie
Fotostrecke
Tapetentrends im Herbst
Bildgalerie
Fotostrecke