Durch steigende Mieten droht eine soziale Trennung
14.11.2012 | 05:45 Uhr 2012-11-14T05:45:00+0100
Berlin. Bezahlbarer Mietraum wird immer knapper. Aufgrund von Sanierungen älterer Gebäude wird der Mietpreis immer weiter angehoben. Im Durchschnitt bleibt der Mieter auf 1,50 Zusatzkosten pro Quadratmeter sitzen. Als Folge droht eine soziale Trennung.
Angesichts explodierender Preise etwa für die energetische Sanierung von älteren Gebäuden werden nach Einschätzung der Wohnungseigentümer bezahlbare Mietwohnungen immer knapper. "Wir sanieren uns systematisch den günstigen Wohnraum vom Markt", sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Axel Gedaschko, am Dienstag in Berlin.
So seien die Preise für Dämmmaterial zur Steigerung der Energieeffizienz seit dem Jahr 2000 um 35 Prozent gestiegen. Das komplette energetische Dichten und Dämmen eines Hauses aus den 60er Jahren bedeute theoretisch bei der Warmmiete pro Quadratmeter eine Umlage von 2,20 Euro.
Abzüglich der erzielten Einsparung an Energiekosten bleibe der Mieter noch auf 1,50 Euro je Quadratmeter sitzen, sagte Gedaschko. Als Folge drohe eine soziale Trennung. "Die Mieter, die sich das nicht leisten können, ziehen aus", erklärte er. Es mache keinen Sinn, Wohngebäude in jedem Fall komplett zu sanieren. (dapd)
12:40
In normalen Mietshäusern etwa aus den 60ern hat man im Schnitt Heizkosten um rund ein Euro pro qm. Wie will man da 70 cent pro qm einsparen, zumal bestimmte Fixkosten sowieso erhalten bleiben. Realistischerweise liegt das Einsparpotential bei rund 40 - 50 % bei umfassender Dämmung. Dies bestätigte vor ein paar Wochen noch ein Bauleiter einer großen Wohnungsbaugesellschaft. Die Märcheneinsparungen der Energieberater seien meist in der Praxis nicht erzielbar.
Von den sonstigen Problemen, die Verbundwärmesysteme machen, möchte ich hier garnicht reden: Hohe Feuergefährdung, gigantischer zukünftiger Sondermüllanfall, Algenbildung an Fassaden, deshalb Einsatz fungizid- u. algizidhaltiger Farben, die technisch gewollt ausgewaschen werden, also ins Grundwasser gelangen können. Der Algenschutz hält trotzdem nur ein paar Jahre.
07:57
insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Zu-Gut-Isolierung mehr als schädlich ist für die Substanz des Hauses, der Bewohner und dass man in spätestens 25 Jahren den ganzen Kram erneut machen muss, weil die Materialien heutzutage gar nicht so lange haltbar sind.
Aber ich verstehe jeden Vermieter, dass er versucht, aus dem Vorhandenen das Beste (sprich Geld) herauszuholen.
Oftmals ist es seine Alterssicherung!
Und wenn es noch unterstützt wird durch günstige Kredite etc pp.
Ich handhabe es genauso!!!
06:53
Unser Oekowahn, der von angeblich sozialen Parteien gepusht wird, fuehrt zu einem sozialen Sprengstoff. Die Reichen kassieren Subventionen und der kleine Mann soll zahlen. Wirtschaftlichkeit onteressiert nicht. Es rentiert sich ja alles in 30 Jahren, wenn die Energiepreise stark steigen
Seit wann ist die CDU eine soziale Partei? Sie ist noch nicht mal christlich. Auch wenn das in ihrem Namen enthalten ist.