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Energie-Sanierung

Bei der Wärmedämmung hochwertige Materialien verwenden

15.10.2012 | 08:45 Uhr
Bei der Wärmedämmung hochwertige Materialien verwenden
Allein über die Außenwände eines nicht gedämmten Gebäudes gehen bis zu 30 Prozent der Energie verloren.Foto: Getty

Berlin/Paderborn.  Die energetische Sanierung einer Hauses ist teuer, aber auf Dauer rechnet sich die richtige Wärmedämmung. Experten raten, die Dämmung eines Gebäudes schrittweise anzugehen und dabei besonders auf Nachhaltigkeit zu achten. Was Sie sonst noch beachten sollten, erfahren Sie hier.

Hausbesitzer, die ihre Immobilie fit für die Zukunft machen wollen, kommen an einer guten Wärmedämmung nicht vorbei. Allein über die Außenwände eines nicht gedämmten Gebäudes gehen bis zu 30 Prozent der Energie verloren. Die Wärmedämmung ist daher eine der effektivsten Energiesparmaßnahmen überhaupt.

"In einem Einfamilienhaus, das vor 1979 errichtet wurde, kann durch die Dämmung von Dach, Fassade und Keller der Heizenergieverbrauch um durchschnittlich 44 Prozent gesenkt werden. Das macht Mieter und Eigentümer unabhängiger von stetig steigenden Energiepreisen", sagt die Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH, Tanja Loitz.

Das Verpacken des Eigenheims hat seinen Preis. "Im Durchschnitt kostet es 51.000 Euro pro Wohnungseinheit. Für ein Zweifamilienhaus muss man also 102.000 Euro kalkulieren", rechnet Arnold Drewer vom Paderborner IpeG-Institut vor, dem Kompetenzzentrum für energetische Gebäudesanierung . "Vor diesen Summen schrecken die meisten Bauherren zurück."

Schritt für Schritt

Der Experte rät, die Dämmung des Gebäudes schrittweise anzugehen und dabei besonders auf Nachhaltigkeit zu achten. Dann können auch mit weniger Geld hohe Effekte erreicht werden. "Grundsätzlich gilt, wenn schon ein Bauteil angegriffen werden muss, sollte immer der bestmögliche Dämmstandard realisiert werden. Wenn schmale Aufbauhöhen gefordert werden, sollten hochwertige Dämmstoffe verwendet werden. Spielt die Dicke keine große Rolle, sollte möglichst dick gedämmt werden", sagt Drewer.

Das rechnet sich, denn die Fixkosten für die Handwerker sind nicht viel höher, wenn sie beispielsweise die obere Geschossdecke statt mit einer 16 Zentimeter starken herkömmlichen Dämmschicht mit einer 32 Zentimeter dicken Dämmschicht versehen. "Dafür spart man aber viel mehr Energie, was sich über die gesamte Lebenszeit der Immobilie auszahlt."

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