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Ökologisch bauen

Ökologisch bauen - Das bietet das Öko-Haus

22.10.2012 | 10:40 Uhr

Essen. Ökologisch bauen - das bedeutet, ein Haus überwiegend aus schadstoffarmen Naturmaterialien zu errichten und bereits bei Bau auf geringen Energieverbrauch und allgemeine Umweltverträglichkeit zu achten. Immer mehr Bauherren interessieren sich für das Öko-Haus.

Ökologisches Bauen verfolgt das Ziel, ein Haus möglichst umweltverträglich in seine Umgebung zu integrieren und natürliche Ressourcen für das tägliche Leben zu nutzen. Dazu gehören ökologisch abbaubare Bau- und Dämmstoffe, die idealerweise aus der Region stammen: Holz, Ziegel und Natursteine sowie Holzfaserdämmplatte oder Zellulose. Ein Öko-Haus kann auch interessant sein für Menschen, die empfindlich auf Chemikalien und Schadstoffe in herkömmlichen Baustoffen reagieren und mit natürlichen und schadstoffarmen Baustoffen besser zurechtkommen.

Ein nach ökologischen Gesichtspunkten errichtetes Haus zeichnet sich durch seinen geringen Energieverbrauch aus. Voraussetzung dafür ist eine effiziente und moderne Wärmedämmung. In diesem Zusammenhang fällt häufig das Stichworte Passivhaus. Ein solches Haus ist so gut gedämmt, dass es in der Regel keine Heizung im eigentlichen Sinn braucht. Ökologisches Bauen bezieht die Nutzung regenerativer Energien mit ein: Auf dem Dach eines Öko-Hauses findet sich häufig eine Photovoltaikanlage, zur Warmwassererzeugung kann eine thermische Solaranlage eingesetzt werden. So lässt sich einiges an Energiekosten sparen.

Wasser findet in einem ökologisch errichteten Haus oft mehrfache Verwendung. Mittels spezieller Technik kann das Regenwasser aufgefangen und im Haushalt zum Beispiel für die Toilettenspülung oder zum Wäschewaschen verwendet werden. Dadurch bleibt auch die Wasserrechnung niedrig.

Neben schadstoffarmer Bauweise achten Eigentümer eines ökologischen Hauses schon vor dem Bau auf umweltverträgliche Flächennutzung. Das bedeutet: Geringe Flächenversiegelung - und als Ausgleichsfläche manchmal auch Dachbegrünung.

sw

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