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Bungalow bauen - Vorteile und Nachteile

09.10.2012 | 09:20 Uhr

Essen. Viele Familien entscheiden sich dafür, statt eines mehrstöckigen Gebäudes einen Bungalow zu bauen. Nachdem diese Bauform zuletzt in der 60er Jahren sehr beliebt war, liegt sie nun wieder im Trend. Hier finden Sie die Vorteile und Nachteile eines einstöckigen Hauses.

Ein Bungalow ist ein frei stehendes Einfamilienhaus, in dem alle Räume auf derselben Ebene liegen. Flachdächer und Satteldächer sind gleichermaßen vertreten.

Das große Plus eines Bungalows ist seine Barrierefreiheit. Besonders gehbehinderte oder ältere Menschen werden anstelle eines mehrstöckigen Gebäudes lieber einen Bungalow bauen. Auch für Familien mit kleinen Kindern ist der Bau eines Bungalows eine Überlegung wert: Da es keine Treppen gibt, ist die Unfallgefahr reduziert. Wenn Sie einen Bungalow bauen, haben Sie außerdem bei der Raumaufteilung einen sehr großen Gestaltungsspielraum - ein weiterer Vorteil. Der Grundriss lässt sich individuell gestalten, da Sie die Statik von höher liegenden Geschossen außer Acht lassen können.

Die einstöckige Bauweise birgt jedoch auch einen der großen Nachteile: Wenn Sie einen Bungalow bauen, in dem eine ganze Familie Platz haben soll, brauchen Sie ein vergleichsweise großes Grundstück und müssen dafür tiefer in die Tasche greifen. Auch bei der energetischen Dämmung sind Bungalow-Besitzer im Nachteil. Im Verhältnis zur Wohnfläche besitzen Bungalows viel Dach- und Außenfläche, über die bei unzureichender Dämmung Wärme entweichen kann. Auch eine flache Dachform kann zum Nachteil werden, wenn sich dort Regenwasser staut.

Ob sich ein Bungalow für Sie rechnet, werden Sie feststellen, wenn Sie Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägen. Häufig sind auch kreative Lösungen möglich: Um Grundstücksfläche einzusparen, verlegen manche Bungalow-Besitzer ihren Garten auf das Dach. Bevor Sie das planen, sollten Sie sich aber von Ihrer Baufirma beraten lassen und prüfen, ob die örtlichen Bauvorschriften einen Dachgarten zulassen.

sw

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