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Wohnen zur Miete ist teurer geworden

15.12.2009 | 16:32 Uhr

Berlin/Mönchengladbach. Die Mietpreise in Deutschland klettern weiter. Zu diesem Ergebnis kommt der Immobilienverband IVD. Besonders in Mönchengladbach mussten Mieter mehr bezahlen.

Wohnen zur Miete ist in Deutschland teurer geworden.

Die Mieten in Deutschland steigen offenbar weiter. Die höchsten Steigerungen wurden in diesem Jahr in Mönchengladbach mit 16,67 Prozent gefolgt von Karlsruhe mit 15,38 Prozent registriert, wie aus einem am Dienstag in Berlin vorgestellten «Wohnpreisspiegel» des Immobilienverbands Deutschland (IVD) hervorgeht.

Insgesamt mussten danach Mieter 2009 bei neu abgeschlossenen Mietverträgen knapp 0,9 Prozent mehr Miete zahlen als im Vorjahr. Die Neuvertragsmieten würden zum Teil deutlich über dem Mietpreis-Durchschnitt liegen. Für den «Wohnpreisspiegel» hat IVD nach eigenen Angaben Neuvertragsmieten in rund 390 deutschen Städten erfasst.

Altbauten in Großstädten besonders gefragt

Zu steigenden Mieten führe auch die geringe Neubautätigkeit. Während die Neuvertragsmieten im Bestand laut IVD weniger als im Vorjahr angestiegen sind, sei der Mietpreisanstieg im Bereich der Neubauwohnungen unverändert hoch geblieben. Diese Beobachtung gelte auch für Mittel- und Kleinstädte.

Überdurchschnittlich verteuert haben sich nach Angaben des Immobilienverbandes auch Altbauwohnungen in den guten Lagen der Großstädte, da diese besonders gefragt seien. In diesem Segment habe der «Wohnpreisspiegel» eine Verteuerung von 2,0 Prozent verzeichnet. «Die Nachfrage nach Altbauwohnungen wird aus Mangel an Neubauwohnungen weiter zunehmen», hieß es. (ddp)

DerWesten

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