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Sachverständigenrat

Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab

12.11.2009 | 21:39 Uhr

Berlin. Die fünf Wirtschaftsweisen haben der alten Bundesregierung im Fall Opel Versagen vorgeworfen. Sie kritisieren, Merkel und ihre Mitstreiter hätten sich ausnutzen lassen. Außerdem habe die Regierung mit dem Geld der Steuerzahler gezockt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Rüsselsheim. Foto: ap

Die fünf Wirtschaftsweisen haben das Management der alten Bundesregierung bei der Opel-Rettung heftig kritisiert. «Die aus ökonomischer Sicht kaum zu rechtfertigende und frühzeitig kommunizierte Entscheidung, dabei das Instrument einer Insolvenz kategorisch auszuschließen und sich auf einen einzelnen Bieter festzulegen, hat die Verhandlungsposition des Staates von vornherein stark geschwächt», schreibt der Sachverständigenrat in seinem Gutachten, das am morgigen Freitag vorgestellt werden soll und dem «Handelsblatt» vorliegt.

In dem Bericht unter dem Titel «Die Zukunft nicht aufs Spiel setzen» geht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zudem davon aus, dass Opel kein Geld aus dem Deutschlandsfonds bekommen hätte: «Da die Kriterien des Deutschlandfonds vorsehen, dass die Schieflage des zu fördernden Unternehmens erst seit der Zuspitzung der Krise im Sommer des Jahres 2008 entstanden sein darf, hätte ein Antrag von Opel diese Prüfung nicht bestanden.»

Erhebliche Risiken im Namen der Steuerzahler

In einer langen Kette von Verhandlungsrunden sei die offenkundige Bereitschaft der deutschen Politik, angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl im Namen des Steuerzahlers erhebliche Risiken einzugehen, von den vermeintlich erfolgreichen Bietern, den Arbeitnehmervertretern und General Motors geschickt ausgenutzt worden, heißt es in dem Gutachten weiter. «Glücklicherweise wurde beim ähnlich prominenten Fall Arcandor vermieden, dass Opel als Präzedenzfall zu einem völligen industriepolitischen Dammbruch geführt hat», zitiert das Blatt aus dem Gutachten. (ap)

DerWesten

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Kommentare
16.11.2009
15:37
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von Wolfgang_E | #15

In 20 Jahren wirtschaftlich nichts dazu gelernt, Frau Merkel?

Bei dem, was die Tigerenten-Koalition derzeit verzapft, kann man ihr nur jegliche Kompetenz in wirtschaftlichen Fragen absprechen.

Das Ziel muss sein, im Inland eine möglichst breite und umfangreiche Kaufkraft zu schaffen, und das fängt bei den Ärmsten an, denn dort ist der Bedarf am höchsten. In den oberen Einkommensklassen wird hingegen gespart und spekuliert.

Aber was macht die Regierung?
Sie setzt auf Export.
Na schön, könnte man denken, was exportieren wir denn?
Zum Beispiel Maschinen, Roh- und Halberzeugnisse nach China.
Und was fangen die Chinesen damit an?
Sie fertigen damit zum Beispiel MP3-Player, Fernseher, Kinderspielzeug oder Kleidung.
Und dann?
Dann verkaufen es die Chinesen.
Wohin denn?
In die ganze Welt, auch nach Deutschland.
Und wer soll das alles bei uns kaufen, ohne Kaufkraft im Inland?
Kaum jemand, auf jeden Fall viel zu wenige!
Ob die Chinesen dann bald wieder neue Maschinen von uns brauchen?
Nicht? Klar, wozu auch.
Und was ist dann mit unserem Export? Ohne Kaufkraft im Inland?
Nichts!

Was lernen wir daraus?
Sehr hohe Gewinne und sehr hohe Vermögen besteuern,
das Volk und seine Unternehmer von arm bis zum guten Mittelstand in der Kaufkraft stärken
und Kreditvergaben erleichtern!

13.11.2009
10:47
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von jdjajdaldjadj | #14

b.Schmitz dann sind sie sich froh das im 2+4 VErtragdie Ostgreneze Festgeschrieben wurde. Stellen Sie sich nur mal vor wir hätten 1990 auch noche Pommern, Schlesienen und Mausuren dazu bekommen hätten dann wäre der soli noch Höher ausgefallen und hätten vieleicht noch als Neutralesland mit Freidnesvertag Reperationskosten aus dem 2 WK zutragen. Überigens wurden wir von 1871 meist nur von Ost deuteschen Regiert. Dagenen die DDR sogar von 1971 an von einem Wessi denn der Erich wurde im Oskarland geboren

13.11.2009
07:39
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von B.Schmitz | #13

Um das zu wissen, braucht man kein Wirtschsweise zu sein. Aber na ja, die Wirtschaftsweisen müssen ja auch eine Daseinsberechtigung habe.
In meinen Augen ist Merkel sowieso nicht für den Posten der Kanzlerin geeignet. Aber sie hatte Kohl und Stoiber, die sie gepuscht haben. Für mich unverständlich. Man muss sich doch nur mal ansehen, was sie aus dem Westen gemacht hat und wohin unsere Gelder geflossen sind und immer noch fließen.

12.11.2009
23:07
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von isaak | #12

ha da sind wir wieder vor...wann haben wir den vorletzten Krieg verloren?

12.11.2009
21:25
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von Anybody | #11

Schuldig waren die Sozis,die haben auf Frau Merkel gehört.;-)

12.11.2009
21:03
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von Holzauge12 | #10

Vor der Wahl , nach der Wahl... mehr braucht man nicht zu sagen.

12.11.2009
20:46
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #9

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

12.11.2009
20:36
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von lachschlapp | #8

Merkel ?? Wie hieß der noch mal, der sofort den Opelanern nach dem Mund geredet hat und das Blaue vom Himmel versprochen ??
Ach ja, Steinmeier ....

12.11.2009
20:35
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von tinchenm | #7

Wirtschaftsweise ? Sind das nicht die, die noch nicht mal zuverlässige Wirtschaftsprognosen machen können ?

12.11.2009
18:40
Wirtschaftsweise watschen Merkel für Opel-Management ab
von Atheist | #6

Also, ich für meinen Teil sehe keine besondere Qualifikation der Frau Merkel, die sie befähigen könnte, wirtschaftspolitische Entscheidungen von solcher Tragweite wie in der Opel-Angelegenheit sicher treffen zu können.
Ein Physikstudium enthält eben doch ganz andere Ausbildungselemente als ein VWL-Studium.
Einfach nur mal die Gunst der Stunde raffiniert nutzen zu können und die Ellbogen ausgefahren alles wegzuboxen, was im Weg stehen könnte macht eben noch lange keinen versierten Politiker.
Es gab schon sehr viel geeignetere Leute auf dem Kanzlerstuhl.
Und damit meine ich nicht etwa den Kohl.

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