Wirtschaftsforscher warnen vor Rezession - Aufschwung erst 2013
11.10.2012 | 17:28 Uhr 2012-10-11T17:28:47+0200
Berlin. Das von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Herbstgutachten sagt für die krisengebremste deutsche Wirtschaft eine weitere Flaute voraus. Erst mit einem Abklingen der Währungsturbulenzen in der Euro-Zone könnten die Exporte und damit die gesamte Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen.
Die von der Euro-Krise ausgebremste deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich erst 2013 wieder Fahrt aufnehmen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sagen in ihrem am Donnerstag vorgelegten Herbstgutachten eine Konjunkturdelle voraus. Selbst die erfolgsverwöhnten Exporteure müssen sich auf eine vorübergehende Flaute einstellen: "Damit dürfte die deutsche Wirtschaft mit geringer Dynamik in das kommende Jahr hineingehen", heißt es in dem Gutachten im Auftrag der Bundesregierung. 2013 soll das Wachstum dann auf 1,0 Prozent anziehen nach 0,8 Prozent im laufenden Jahr.
Auch befragte Ökonomen haben diese Zahlen auf dem Zettel. Sie erwarten im Mittel, dass die Wirtschaft im dritten wie auch im vierten Quartal 2012 auf der Stelle tritt. Dazu passt, dass sich die Stimmung in den Chefetagen im September bereits den fünften Monat in Folge eingetrübt hat.
Gedämpfte Nachfrage aus den USA
Noch im April hatten die Institute für 2013 ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 2,0 Prozent vorhergesagt. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sieht in der drastischen Revision ein Warnsignal: Die Halbierung der Wachstumsprognose reflektiert die bestehende Verunsicherung." Als Grund für den skeptischeren Ausblick nennen die Institute neben der Euro-Krise die Schwäche der Weltwirtschaft: "Die Unternehmensinvestitionen werden voraussichtlich zunächst gedämpft bleiben."
Das Forschungsinstitut DIW fordert eine Zwangsabgabe von zehn Prozent auf hohe Vermögen. Der Staat könne so 230 Milliarden Euro einnehmen.
Zudem würden die Exporte wohl nur verhalten zulegen, da sich die Euro-Zone vorerst nicht aus der Rezession lösen dürfte und die Nachfrage aus den USA durch eine schärfere Finanzpolitik gedämpft werde. "Über den gesamten Prognosezeitraum gesehen überwiegen die Abwärtsrisiken, und die Gefahr ist groß, dass auch Deutschland in eine Rezession gerät", warnten die Forscher. Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler spricht von "erheblichen wirtschaftlichen Risiken". Es sei nun entscheidend, dass die Vertrauenskrise in der Euro-Zone überwunden werde.
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Wer noch etwas Kapital übrig hat, sollte sich überlegen, es in Gold anzulegen...
22:54
Der bürgerliche ,subventionierte Kulturbetrieb produziert -ab und an - ein Theaterstück mit dem Titel :
"Warten auf Godot!".
Nun muss man "Godot" nur durch den Begriff "Aufschwung" ersetzen ,dann hat man nicht nur Kultur ,sondern auch die Schlagzeilen der Artikel in den Wirtschaftsteilen der Medien in den künftigen Jahren!
14:54
Die von der Euro-Krise ausgebremste deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich erst 2013 wieder Fahrt aufnehmen, direkt vor die nächste Wand...Das Wachstum hat ein Ende und das wurde schon vor Jahren überschritten!
11:27
und das Wachstum in Deutschland wird dann durch den Verkauf in Asien gebauter Volkswagen erzeugt. Man muss es nur glauben.