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Schuldenlast

Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer

22.07.2009 | 17:16 Uhr
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer

Hamburg. Der Schuldenberg des Staates wächst und wächst. Wirtschaftsforscher fordern nun eine stärkere Besteuerung von Vermögen. Das könnte jährlich rund 25 Milliarden Euro mehr in die Staatskasse spülen, sagen sie.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin empfiehlt eine stärkere Besteuerung von Vermögen. Die Finanzverwaltung könne dadurch jährlich rund 25 Milliarden Euro mehr einnehmen, heißt es ein einer DIW-Studie, aus der die «Financial Times Deutschland» zitiert. Um dieses Mehraufkommen zu erreichen, müsste die Regierung die Belastung von Vermögen auf das Durchschnittsniveau der anderen EU-Staaten und der wichtigsten Industrieländer der Welt anheben. Das DIW spricht sich für eine deutliche Erhöhung der Grundsteuer und eine Wiederbelebung der Vermögenssteuer aus, die seit 1997 nicht mehr erhoben wird, weil sie in der alten Ausgestaltung verfassungswidrig war.

Grundsteuer überarbeiten

Vermögensbezogene Steuern erbringen in Deutschland laut DIW nur ein Aufkommen von 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dies sei weniger als die Hälfte des Durchschnitts im Vergleich der wichtigsten Industriestaaten. Als Konsequenz forderte das DIW, die Grundsteuer zu überarbeiten. Einen gesellschaftlichen Ausgleich könne eine Vermögenssteuer bringen.

Mit einem Steuersatz von einem Prozent und einem Freibetrag von 500.000 Euro ließen sich Staatseinnahmen von 16 bis 21 Milliarden Euro erzielen. Das Institut plädiert auch für eine breitere Bemessungsgrundlage bei der Erbschaftssteuer. Die jüngste Reform sei wegen Vergünstigungen für Betriebs- und Grundvermögen in die falsche Richtung gegangen. (afp)

DerWesten

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Kommentare
23.07.2009
12:16
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von immergelesen | #55

Der Staat ist für Steuern zuständig und nicht das DIW. Diese Laberheinis kann ich nicht mehr hören.

22.07.2009
23:46
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von Gerhard Schröder jun. | #54

@#39 Motzenkopp

Wenn alle nur noch schwarz arbeiten würden, wer sollte dann Ihren Hartz4-Regelsatz (plus Miete, Heizkostenetc.) bezahlen?

22.07.2009
22:06
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von Vanagas | #53

Solange es zwei Wirtschaftsgranaten wie die User r.kant + immerNett gibt mache ich mir keine Sorgen um den Fortbestand der globalen Krise !

22.07.2009
21:50
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von kuba4711 | #52

Ja ,die Linke ist offenbar nicht zu stoppen.
Eigentlich kein Wunder.
Nur die Linke hat nachvollziehbar ,logische Konzepte uns aus dem neoliberalen Totalzusammenbruch um uns herum zu befreien.

22.07.2009
21:31
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von dasKollektiv | #51

Die Wirtschaftsforscher lernen von den Linken und Oscar, jetzt muß nur noch die cDU und das gelbe Gesindel das Gehirn anwerfen.

:-)

22.07.2009
20:27
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von FelixAustria | #50

Steuer auf Vermögen - toll.

Vor allem auf Grundsteuer - toll.

Mein Haus gehört zu 60 % der Bank.

Muss die dann auch die Grundsteuer zu 60% tragen?

Wäre doch mal ein Ausgleich für das neoliberale Chaos, was die Banker angerichtet haben.

22.07.2009
17:41
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von MisterB | #49

@25r.kant

Um gegen die Neidsteuer (Vermögensteuer) zu sein muss man weder Beamter noch Politiker sein.....

....denn es reicht völlig reich oder ein ahnungsloser Vollpfosten zu sein!

22.07.2009
16:42
Blockierter Kommentar.
von HotelCalifornia | #48

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.07.2009
16:21
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von Kirschrot | #47

ImmerDoof, Sie meinten sichlich das Mündungsrohr der Kapitalisten die jetzt die Arbeit selber machen müssen. Das meinsten Sie mit in die Röhre gucken.

22.07.2009
16:17
Wirtschaftsforscher fordern Reichensteuer
von M.Kohlhaas | #46

Hört hört,
in einem anderen Artikel vor einigen Tagen hieß es noch, die Reichensteuer bringe eh nichts und man sollte davon absehen.
Sollte der Schreiber des lohnt nicht-Artikels etwa durch interessierte Kreise überredet worden sein oder versteht er einfach sein Handwerk nicht ?

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