Wirbel um die Braunkohle

Essen..  Der Essener Energieversorger RWE weist Spekulationen zurück, er habe sich bereit erklärt, einige alte Braunkohlemeiler abzuschalten und sie in eine Kraftwerksreserve zu überführen, die im Fall von Energieengpässen zum Einsatz kommen soll. Betroffen von der vierjährigen Übergangsregelung seien auch die RWE-Kraftwerksblöcke in Nieder-aussem und Frimmersdorf, meldet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. In dieser Zeit entstünden Kosten von einer Milliarde Euro. RWE weist die Meldung zurück: „Wir haben keine konkreten Angaben zu Kraftwerksblöcken gemacht“, sagte eine Sprecherin des Energiekonzerns. Darüber gebe es keine Gespräche zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und RWE, ergänzte sie.

Auch aus Berlin kommen Dementi, Wirtschaftsminister Gabriel und Kanzleramtsminister Altmaier hätten sich auf eine Notfallreserve geeinigt: „Die in der Meldung angesprochene Einigung gibt es nicht“, erklärte ein Sprecher der Bundesregierung. Auch das Bundeswirtschaftsministerium widersprach: „Wir prüfen weiterhin alle Vorschläge. Keiner ist vom Tisch“, so eine Sprecherin.