Wiedeking ist der bestbezahlte Konzernchef Europas
29.05.2009 | 13:07 Uhr 2009-05-29T13:07:00+0200Frankfurt/Main. Mit 77,4 Millionen Euro ist Porsche-Chef Wendelin Wiedeking der am besten bezahlte Manager Europas. RWE-Chef Jürgen Großmann liegt mit seinem Jahreseinkommen auf Platz 13. Allerdings sinken die Gehälter der deutschen Top-Manager laut "Manager Magazin" zweistellig.
Mit 77,4 Millionen Euro ist Porsche-Chef Wendelin Wiedeking der am besten bezahlte Manager Europas. Insgesamt seien die Gehälter der Top-Manager der im DAX und im europäischen Stoxx vertretenen Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr aber zweistellig gesunken, schreibt das «Manager-Magazin» (Freitagsausgabe). RWE-Chef Jürgen Großmann liege in Europa mit einem Jahreseinkommen von 9 Millionen auf Platz 13, Siemens-Lenker Peter Löscher belege mit einem Verdienst von 8,54 Millionen Platz 14.
Die Chef-Gehälter der im Stoxx vertretenen Unternehmen seien um 18 Prozent gesunken, die der DAX-Konzerne sogar um 25 Prozent. Im Schnitt verdiente der Vorstandschef eines Stoxx-Unternehmens rund 5,7 Millionen Euro (2007: rund 6,9 Millionen Euro), der Chef eines DAX-Unternehmens rund 3,6 Millionen Euro (2007: rund 4,85 Millionen Euro), wie eine vom Manager-Magazin und der Berliner Humboldt-Universität durchgeführte Studie besagt. Lediglich die Gehälter der Konzernchefs im M-DAX seien mit durchschnittlich 1,87 Millionen (2007: 1,99 Millionen Euro) einigermaßen stabil geblieben.
Lücke zwischen Gehalt und Leistung bei Siemens-Chef
Bezüglich der Frage, ob die Vergütung der Top-Manager leistungsgerecht sei, schnitten im DAX K&S-Chef Norbert Sauer, im Stoxx Ex-Unilever-Chef Patrick Cescau und im M-DAX der Chef der Deutschen Euroshop, Claus-Matthias Böge, in der Untersuchung gut ab. Besonders groß ist - gemessen an der Börsenperformance und der Eigenkapitalrendite - die Lücke zwischen Gehalt und Leistung bei Siemens-Lenker Peter Löscher, der sowohl im DAX als auch im Stoxx den letzten Platz belegt, sowie beim inzwischen verabschiedeten Arcandor-Chef Thomas Middelhoff, der im M-DAX am schlechtesten abschnitt.
Der am zweitbesten bezahlte Konzernchef ist dem «Manager-Magazin» zufolge Daniel Vasella vom Schweizer Pharmaunternehmen Novartis (13,646 Millionen Euro), auf Platz drei folge Alfredo Sàenz Abad von der spanischen Banco Santander (12,742 Millionen Euro). (ap)

00:41
Die Zahl muß man sich auf der Zunge zergehen lassen ,das ist einfach ungehörig und unanständig .Das W.sich nicht schämt soviel Kohle einzusacken.
22:53
nochmal zu #14 r.kant
Wo bitte kann ich nachlesen das der heilige Wendelin mit seinem Privatvermögen gebürgt hat ?
11:58
Was für ein Reflex. Ein manager evrdient viel, achja unverdient, der kann nichts und die da oben isnd alles Abzocker.
Man muss ja nicht wissen, dass Wiedeking Porsche saniert hat, Arbeitsplätze geschaffen anstatt abgebaut hat und Einsparungen nicht auf dem Rpcken seiner Mitarbeiter durchsetzt, sondern zu Unguntsen der oftmals reichen Kundschaft, die Kuba und all die anderen Nullchecker so hassen.
Spätestens an dieser Stelle kann man solche Forenschreiberlinge nicht mehr ernstnehmen.
09:52
Wenn es wirklich stimmt, dass Herr Wiedeking mit eigenem Vermögen bei Porsche ins Risiko gegangen ist und das auch noch in einer Krisensituation, dann ist er aus meiner Sicht kein normaler Mitarbeiter, sondern selbst Unternehmer. Dann wäre festzustelllen, dass der obige Artikel nicht so gut und umfassend recherchiert und geschrieben ist, wie man sich das wünschen würde (Äpfel mit Birnen vergleichen ist irgendwie unfair, gerade bei finanziellen Dingen, oder?) Mein obiger Kommentar wäre dann in dem Sinne zu verstehen, dass eine 1%-ige Gewinnbeteiligung zugunsten von Herrn Wiedeking vertretbar ist. ich muss wohl meine Haltung gegenüber Herrn Wiedeking noch einmal überdenken. Leider zeichnet Lernfähigkeit hier ja die wenigsten Kommentatoren aus, insbesondere nicht die aus der linken Fraktion mit dem weltanschauungs-bedigten ovalen Weltbild!
06:24
diese Typen sind doch einfach nur völlig überbezahlt!!!
den Job bringste jedem BWL-Studenten mit 2 jähriger Berufserfahrung in ein paar Monaten bei!!!!!
23:53
Neid ist das Totschlagargument von r.kant & Co.
Oder Unwissenheit.
Leider verstehen es einige Menschen nicht wenn man gar keinen Porsche haben möchte.Selbst wenn man das Geld dazu hätte.
23:36
Der Mann verdient ungefähr das 1000-fache (!)eines durchaus gut bezahlten und häufig überaus qualifizierten, leitenden wissenschaftlichen Direktors, der jenseits des öffentlichen Dienstes auch in wirtschaftlicher Hinsicht für die Weiterexistenz seines Unternehmens verantwortlich zeichnet und selbst im öffentlichen Dienst bei negativen wirtschaftlichen Entwicklungen mit seiner Karriere bezahlt. Da bei negativen Kommentaren von Neid zu sprechen oder auf die Verdienste hinzuweisen, ist schon hochgradig ideologisch-dümmlich!
23:06
Was will uns #24 eigentlich sagen ?
23:00
User r.kant mal wieder... Nunja, wer hätte was anderes erwartet? Einen Mann als einen der besten Manager in Deutschland zu bezeichnen, der seine Firma bis kurz vor die Insolvenz führt und nur durch ein Notdarlehen der Firma, die er eigentlich übernehmen will, überleben kann (allein das spricht schon Bände), spricht für sich. Ich glaube User r.kant wäre ein noch besserer Wirtschaftsminister als der von-und-zu-Nichtskönner-Amigo-Minister aus Bayern :-)))
22:36
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