Weiteres Staatsgeld für Firmen in Not
29.08.2009 | 16:45 Uhr 2009-08-29T16:45:00+0200
Berlin. Die Bundesregierung kämpft gegen eine drohende Kreditklemme in Deutschland. Dazu will Wirtschaftsminister Guttenberg zehn Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsfonds Deutschland umwidmen. Damit solle ein staatliches Programm für Firmen in Kreditnot finanziert werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zur Bekämpfung einer drohenden Kreditklemme in Deutschland ein weiteres Bürgschaftsprogramm angekündigt. «Wir brauchen die Möglichkeit von Bürgschaften nun auch bei Warenkreditversicherern, denn da drückt anscheinend derzeit der Schuh am meisten», sagte Merkel der «Wirtschaftswoche» einem Vorabbericht vom Samstag zufolge. «Wir werden in den nächsten Tagen eine Lösung vorlegen», fügte sie hinzu.
Wie eine solche Lösung aussehen soll, berichtete indes das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» vorab unter Berufung auf eine Vorlage aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Danach will Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zehn Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsfonds Deutschland umwidmen, um ein staatliches Programm für Firmen in Kreditnot zu finanzieren. Mit dem Geld will Guttenberg einer drohenden Kreditklemme vorbeugen, in der gesunde Firmen kein Geld mehr von Banken bekommen.
KfW-Bankengruppe wird zur Umsetzung eingespannt
Demnach solle die staatliche KfW-Bankengruppe das Programm abwickeln. Dabei gewährt die Förderbank herkömmlichen Kreditinstituten Globaldarlehen, die dann günstig und unbürokratisch an Firmen weitergereicht würden. So sei es möglich, solche Kredite «ohne einzelfallbezogene Bonitätsprüfungen zu vereinbaren». Die KfW soll das Ausfallrisiko zu 90 Prozent übernehmen, die Hausbank zu 10 Prozent.
Eine besondere Entlastung plant Guttenberg dem Bericht zufolge für die Exportwirtschaft. So könnte die KfW Hermes-besicherte Ausfuhrkredite aufkaufen, «um die Refinanzierungsmöglichkeit der Banken zu verbessern». Die Geschäftsbanken sollten verpflichtet werden, in Höhe der Kreditsumme neue Exportkredite zu vergeben. Eine direkte staatliche Kreditvergabe werde in dem Papier abgelehnt. Derlei wäre «ein schwerwiegender Eingriff in das Kerngeschäft der Banken und kontraproduktiv».
Der Lenkungsausschuss des Wirtschaftsfonds Deutschland habe das Thema am Dienstag auf der Tagesordnung, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums der Nachrichtenagentur ddp am Samstag in Berlin und bestätigte gleichzeitig, dass es eine entsprechende Vorlage gebe. (ddp)

09:48
Liest man die vielen Kommentare, fragt man sich, ob bekannt ist, welchen Geschäftszweck Banken haben.
Es gibt nur diesen Geschäftszweck:
Eine Bank leiht Geld selbst zu geringen Zinsen, z.B. bei der Bundesbank unter 1%, um das gleiche Geld zu hohen Zinsen zu verleihen. So im Moment z.B. bei Dispo-Krediten von 9% bis zu 17%.
Das sind Bankgeschäfte!
Bei diesen Gewinnspannen können es sich die Bänker leisten, bei diesem Tun, hinter edlen Fassaden, in klimatisierten Büros zu sitzen und dabei amüsiert aus dunkel verblendeten Fenstern auf das immer mehr verblödende Volk zu schauen, welches sich immer mehr schwitzend um das tägliche Brot müht.
Es erinnert an die Geldverleiher, die Jesus vor dem Tempel mit der Peitsche verjagte,
halleluja.
12:23
@immernet
Auf Cuba werden Corribas geraucht und Salsa getanzt. Von Allen !
Hier beschränkt sich das mentale Vermögen in der mit Klimaanlage ausgestatteten Abwrackprämie zu sitzen
und dem Anderen die Abfall-Banane aus der Tafel zu neiden.
12:16
Einfach reinpressen, die Knete !
Einfach reinpressen !
Aber nur wenn 20 % der Belegschaft abgebaut werden, genauso wie bei Bankenkrediten.
Ackermann und Guttentun for Presitent.
17:10
@67 So sieht die kleine Welt im Döschen für Kuba aus. Ich lach mich weg. Für mich nur linke Polemik aber schlecht gemacht.
13:41
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famous!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Triffts hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen,
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird ein bißchen Krieg gemacht.
Kurt Tucholsky, 1930
10:27
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00:21
Es ist wirklich erstaunlich! Es gibt kein Geld für das Bildungs-System. Es gibt kein Geld für KITAS. Aber es ist immer Geld für Verbrecher da!! Unser Geld!! Wie lange müßen wir uns das noch anschauen?
20:16
Wie oft und wie lange müssen wir die Abzocker der maroden Banken eigentlich noch mitfinanzieren? Liebe Regierung, wann lernt ihr eigentlich, dass ihr nur Spielfiguren der Großen seit und der Steuerzahler dafür ausgebeutet wird? Bei dieser Intelligenz wahrscheinlich gar nicht. Die Wahlen werden es zeigen, was der Steuerzahler von den Machenschaften der Großen hält. Hoffentlich sehen wir dann nach den Wahlen nur noch Hängegesichter.
19:24
Der schwarze Baron aus Bayern ist eine super große Luftnummer,Typisch CDU/CSU,deshalb-Oskar meine Stimme hast Du !!!!!!!!
18:43
nur mal so, damit die leute sehen wo der adel so herkommt ;-)
http://www.zeitgeist-online.de/special24.html