Das aktuelle Wetter NRW 28°C
Pferdefleisch-Skandal

Was Sie jetzt zum Pferdefleisch-Skandal wissen müssen

18.02.2013 | 16:27 Uhr
Was Sie jetzt zum Pferdefleisch-Skandal wissen müssen
Eine Mitarbeiterin des niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit untersucht Lebensmittelproben auf Pferdefleisch. Foto: dpa

Essen.   Der Pferdefleisch-Skandal wird immer undurchsichtiger. Und viele Verbraucher sind verunsichert. Warum sollte man die Produkte mit Pferdefleisch nicht essen? Welche Gerichte sind verdächtig? Und wo kommt das Fleisch eigentlich her? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Pferdefleisch
Warum wir Kalb essen und mit Pferdefleisch ein Problem haben

er Skandal um nicht deklariertes Pferdefleisch zieht weitere Kreise - und die Aufregung bei den Verbrauchern ist groß. Doch anrüchig, da sind sich...

Lasagne, Chili con Carne, Gulasch: In Deutschland scheint derzeit kaum ein Fleischprodukt vor Pferdefleisch sicher zu sein - auch wenn es laut Etikett nur Rind oder Schwein enthalten dürfte . Medienberichten zufolge sind möglicherweise fast 150 Tonnen mit Pferdefleisch verunreinigte Produkte nach Deutschland geliefert worden. Gefährliche Tiermedikamente wurden bislang aber nicht in den Produkten gefunden. Trotzdem sollten Verbraucher verdächtige Produkte nicht essen.

Mühsam kommt Licht in das Netz aus Produzenten, Lieferanten und Händlern von Fertigprodukten, in denen möglicherweise nicht deklariertes Pferdefleisch verarbeitet wurde. "Der Betrugsfall nimmt immer größere Dimensionen an. Hier wurde offenbar mit großer krimineller Energie gehandelt", sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Politiker fordern schärfere Kontrollen und Strafen im Kampf gegen die Tricksereien mit Fleisch.

Verbraucher können jetzt im Internet verfolgen , in welchen Fertigmahlzeiten bereits Pferdefleisch entdeckt wurde. Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium stellte am Montag unter www.rueckrufe.nrw.de eine Liste mit Herstellern aus NRW ins Netz, die bereits Produkte mit Pferdefleischanteilen zurückgerufen haben.

Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Kommentare
18.02.2013
23:46
Verbraucher wurden arglistig getäuscht
von AMSTERDAMNED | #12

Beim Skandal geht es ausschliesslich um die arglistige Täuschung der Verbraucher. Jetzt präsentiere ich Ihnen hier die ganze Wahrheit. Zumindest alles...
Weiterlesen

Funktionen
Aus dem Ressort
NRW-Finanzminister will das Bezahlen mit Bargeld begrenzen
Schwarzgeld
Höchstgrenzen fürs Bezahlen mit Bargeld regt NRW-Finanzminister Walter-Borjans an. Vorbild seien andere EU-Länder. Bei uns müsse das Limit höher sein.
Geldautomaten in Griechenland gehen kleine Banknoten aus
Griechenland
Seit Montag dürfen griechische Bürger nur 60 Euro pro Tag abheben. Viele Geldautomaten gaben am Freitag aber nur noch 50-Euro-Scheine aus.
Kanadischer Konzern Potash will bei K+S nicht lockerlassen
Übernahme
Der deutsche Düngemittelkonzern K+S wehrt sich gegen Übernahme-Absichten durch den kanadischen Konkurrenten Potash. Doch der ist hartnäckig.
Amtsgericht eröffnet Insolvenzverfahren gegen Middelhoff
Middelhoff
Dem wegen Betrugs verurteilte frühere Top-Manager und Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff steht ein weiteres Verfahren bevor: seine Privatinsolvenz.
Windanlagenbauer Prokon wird eine Genossenschaft
Prokon
Die Insolvenz der Windenergie-Firma Prokon ist eine der größten deutschen Unternehmenspleiten. Jetzt hat die Firma wieder eine Zukunft.
article
7632435
Was Sie jetzt zum Pferdefleisch-Skandal wissen müssen
Was Sie jetzt zum Pferdefleisch-Skandal wissen müssen
$description$
http://www.derwesten.de/wirtschaft/was-sie-jetzt-zum-pferdefleisch-skandal-wissen-muessen-id7632435.html
2013-02-18 16:27
Pferdefleisch-Skandal,Ernährung,Gesundheit,Lebensmittel,Tiere
Wirtschaft