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Warsteiner steht unter Druck

24.01.2015 | 00:11 Uhr

Warstein. Die Warsteiner Brauerei steht offenbar unter wirtschaftlichem Druck. Und sie kämpft: gegen den Imageverlust nach dem Legionellen-Skandal in der Stadt Warstein im Sommer 2013, gegen Absatzrückgänge bei der Kernmarke Warsteiner und gegen Brancheneinschätzungen, die den steten Abwärtstrend bei der Privatbrauerei mit Sorge sehen. Hinzu kommen Kündigungen, auch von langjährigen Mitarbeitern. Und da ist die Kartellstrafe, die Warsteiner wegen Preisabsprachen im letzten Jahr 27 Millionen Euro gekostet haben soll. Jetzt soll auch noch die Rückzahlung einer Anleihe in Höhe von 80 Millionen Euro anstehen.

Das Unternehmen selbst, die Haus Cramer KG, sagt zu einer neuen Strategie, um die Trendwende zu schaffen, auch auf Nachfrage nichts. Mit Blick auf die jüngste ­wirtschaftliche Entwicklung nannte es eine Warsteiner-Sprecherin abwegig, dass die Brauerei langfristig nur mehr den Rang einer Regionalbrauerei haben könnte. Warsteiner sei „eine der größten, familiengeführten, deutschen Brauerein, die auch im Ausland aktiv ist“. Außerdem ­verweist sie auf die 120 Tochtergesellschaften im Unternehmensverbund: „Warsteiner ist nur der bekannteste Teil der Holding.“

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2015-01-24 00:11
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