Warnstreiks und Tarifverhandlungen der Erzieher gehen weiter

Wenn die Schaukel leer bleibt: In Kitas drohen unbefristete Streiks.
Wenn die Schaukel leer bleibt: In Kitas drohen unbefristete Streiks.
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Was wir bereits wissen
Am Montag wird wieder über mehr Geld für Erzieher und Sozialarbeiter verhandelt. Diesmal drohen unbefristete Streiks in Kitas und Sozialeinrichtungen.

Offenbach.. Begleitet von Demonstrationen und Warnstreiks werden am Montag (13.00 Uhr) in Offenbach die Tarifverhandlungen für eine bessere Bezahlung von Kita-Mitarbeitern fortgesetzt. Eine Einigung gilt als unwahrscheinlich. Für den Fall, dass auch diese Verhandlungsrunde scheitert, drohen unbefristete Streiks in Kitas und Sozialeinrichtungen.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften GEW und Verdi ringen um einen neuen Tarifvertrag. Am vergangenen Donnerstag war auch die vierte Verhandlungsrunde in Hannover ergebnislos zu Ende gegangen. Nun sind für Montag und Dienstag zwei weitere Verhandlungstage anberaumt. Für Montag hat Verdi in Hessen zu einem landesweiten Ausstand aufgerufen.

Die Gewerkschaft fordert eine höhere Eingruppierung der bundesweit 240.000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst. Das würde Gehaltssteigerungen von im Schnitt zehn Prozent bedeuten. Die Arbeitgeber halten die Forderungen für nicht bezahlbar. (dpa)