Wachstum der Solarbranche schmälert Eons Gewinnaussichten
13.11.2012 | 08:30 Uhr 2012-11-13T08:30:56+0100
Düsseldorf. Der Energiekonzern Eon blickt pessimistisch in die Zukunft. Trotz gestiegener Umsätze rechnet der Konzern damit, dass der Gewinn in den kommenden Jahren niedriger ausfällt. Dafür verantwortlich sind laut Konzern-Chef Johannes Teyssen die strukturellen Umwälzungen auf dem Energiemarkt.
Trotz einer deutlichen Ergebnisverbesserung in den ersten neun Monaten dieses Jahres blickt Deutschlands größter Energieversorger Eon pessimistisch in die Zukunft. Die bisherige Gewinnprognose für das Jahr 2013 erscheine angesichts der erheblichen wirtschaftlichen Unsicherheiten und der strukturellen Änderungen im Energiesektor nicht mehr erreichbar, teilte der Konzern am Dienstag mit.
Dabei liefen die Geschäfte in den ersten neun Monaten dieses Jahres gut. Der Eon-Umsatz stieg laut Quartalsbericht um 21 Prozent auf 93,6 Milliarden Euro, der nachhaltige Konzernüberschuss sogar um 155 Prozent auf gut vier Milliarden Euro.
Wesentliche Gründe waren deutliche Verbesserungen im Gashandelsgeschäft nach der Neuverhandlung der langfristigen Lieferverträge, der Wegfall einmaliger Belastungen aus der Energiewende sowie die Inbetriebnahme dreier neuer Gaskraftwerksblöcke in Russland.
Dennoch stehe der Konzern insbesondere im Stromerzeugungsgeschäft "vor immensen Belastungen", betonte Konzernchef Johannes Teyssen. Viele konventionelle Kraftwerke seien durch den Siegeszug der Sonnenenergie kaum noch rentabel zu betreiben.
Außerdem macht dem Konzern die anhaltende Konjunkturkrise in Europa zu schaffen. (dapd)

20:35
Die Kernschmelze in Japan hat die E.ON wohl an den Rand der Armut getrieben.
Statt zeitig in die grüne Energie einzusteigen, haben diese versucht dieses zu verhindern wo es nur ging.
Die werden demnächst wieder einige Tausend Mitarbeiter freistellen, dadurch steigen die gewinne an und die "armen Aktionäre" können die Wurst dicker schneiden...
09:27
Lächerlich!
Wenn Eon die Kosten für ihren Atommüll selbst tragen müssten und nicht wir Steuerzahler, dann könnten die gleich Insolvenz beantragen.
Dem kann man nur zustimmen.