Arbeitsmarkt
Viele Hartz-IV-Empfänger gehen Tätigkeit nach
26.08.2010 | 12:53 Uhr 2010-08-26T12:53:00+0200
Nürnberg.Jeder zweite Bezieher von Hartz-IV-Leistungen geht einer nützlichen Tätigkeit nach. Sie arbeiten, erziehen Kinder oder pflegen Angehörige – mindestens 20 Stunde in der Woche.
Von den Hartz-IV-Beziehern im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren geht mehr als die Hälfte mindestens 20 Stunden die Woche einer nützlichen Tätigkeit nach. Nach einer vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Befragung erziehen diese Bezieher des staatlichen Arbeitslosengelds I teilweise kleine Kinder unter sieben Jahren oder pflegen Angehörige. Andere arbeiten und benötigen das Arbeitslosengeld als Ergänzung oder sie befinden sich in einer Weiterbildung oder Fördermaßnahme. Laut IAB erhöht sich der Anteil der tätigen Hartz-IV-Bezieher auf zwei Drittel, wenn die Erziehung von Kindern im Alter bis einschließlich 14 Jahren mit berücksichtigt wird.
Zum Zeitpunkt der Studie gab es laut IAB 5,24 Millionen Hartz-IV-Bezieher im erwerbsfähigen Alter. Von diesen waren demnach nur etwa 60 Prozent, also gut drei Millionen, nach den gesetzlichen Vorgaben verpflichtet, sich um eine Arbeit zu bemühen. Zwei Drittel von ihnen tun dies der Untersuchung zufolge auch, teils auf vielfältige Art und Weise. Allerdings seien die Erfolge meist bescheiden.
Nur etwa 350.000 zur Arbeitssuche verpflichtete Hartz-IV-Bezieher gehen der Studie zufolge weder irgendeiner Tätigkeit nach noch unternehmen sie Anstrengungen bei der Jobsuche. Bei dieser Gruppe handelt es sich laut IAB zum großen Teil um ältere Hilfebedürftige, die sich gesundheitlich als stark eingeschränkt beschreiben.
Das IAB ist das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (BA). Für die repräsentative Studie wurden in den Jahren 2007 und 2008 mehr als 10.000 Hartz-IV-Empfänger befragt. (afp)

12:04
Zum Zeitpunkt der Studie gab es laut IAB 5,24 Millionen Hartz-IV-Bezieher im erwerbsfähigen Alter.
Nur etwa 350.000 zur Arbeitssuche verpflichtete Hartz-IV-Bezieher gehen der Studie zufolge weder irgendeiner Tätigkeit nach noch unternehmen sie Anstrengungen bei der Jobsuche. Bei dieser Gruppe handelt es sich laut IAB (Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (BA )zum großen Teil um ältere Hilfebedürftige, die sich gesundheitlich als stark eingeschränkt beschreiben.
Der Rest ist rege und bewegt sich und muss sich obendrein noch vom Pöbel als Schmarotzer beschimpfen lassen. Viele sind alleinerziehend oder arbeiten Vulltime und müssen trotzdem noch bei der BA anstehen und nach einem Aufstocker anbetteln. Und hier ist noch eine große Anzahl die durch dieses Rost fällt; sie haben noch ein viel zu großes Schonvermögen und bekommen kein Hartz-IV als Aufstocker.
Und das ist einer hochtechnologisierten und reichen Industrienation nicht würdig. Aber wenn ich mir so manchen obigen Kommentar anschaue haben schon viele Organgespendet: wie Bundesbank-Vorstandsmitglieds Sprücheklopfer Thilo Sarrazin - ihr Gehirn.
10:01
Welcher Alg2 rühmt sich da, das Institut stellt nur fest das nicht alle faul sind, wie so oft behauptet wird.
Für wieviele von den Alleinerziehenden wäre den überhaupt ein bezahlbarer Kitaplatz frei?
Welche tolle Zeitarbeitsfirma erwartet keine möglichts ständige flexibilität. Und zahlt soviel das derjenige mit Familie nicht mehr Aufstocker bleibt.
All diese flexibeln Berufstätigen lassen ihre hilflosen Angehörigen mindestens 9-10 Stunden komplett allein, oder wie?
06:37
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
22:05
Die politische Dummheit einiger Zeitgenossen ist wirklich kaum zu beschreiben.
Ich muss mich da meinem Vorkommentator wkah wirklich voll inhaltlich anschließen.
Gruss.
18:24
Schon erstaunlich:
Wird berichtet, die Aufstocker haben bisher 50 MRD an Steuergeldern gekostet - hört man von einigen hier nichts.
Wird berichtet, 30.000 Bürgerdienststellen sollen zusätzlich 1,3 MRD an Steuern kosten - hört man von einigen hier wieder nix.
Warum? Weil ihnen zu diesem Schwachsinn keine brauchbaren Argumtente einfallen.
Aber wehe man kann mal wieder auf den Sozialschmarotzern runprüglen.
Dann sind sie plötzlich alle hier !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich kann übirgens in dem Bericht nicht entdecken, ein ALG-2 Empfänger hätte sich hier gerühmt - kam ja wohl von einem INSITUT
17:54
R:M:
Arrogant? Nein, nur die richtige Antwort auf eine selten blöde Frage.
17:08
@ Egal
Dann lesen Sie den Artikel doch mal im Zusammenhang!
5,24 Mio Hartzer, davon ein Großteil Aufstocker (nicht faul, die arbeiten) und ein Großteil ist mit der Erziehung von Kindern beschäftigt (lesen Sie dazu die Kommentare zum Kinderhotel, danach sollten Mütter gar nicht arbeiten und reden sie mit Arbeitgebern, wie gerne die Mütter einstellen und fragen sie bei der nächsten Kita wieviel Plätze da noch frei sind) Vom Rest (1/3, also ungefähr 1,7 Mio) bemühen sich alle bis auf die 350.000 intensiv um Arbeit. Seien Sie froh, dass Sie nicht zu denen gehören.
16:31
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:15
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:15
#45: Dann doch lieber Sozialdarwinismus, da weiss man eben, was man hat! Alles andere ist doch krank.
Geben Sie es doch zu: Trauen Sie sich! Zeigen Sie den gemeinen Gutmenschen mal, wos langgeht.
Und nun Sie:
...