Das aktuelle Wetter NRW 18°C
Stellenabbau

Versicherer Ergo will noch mehr Stellen streichen - insgesamt fast 2000

15.10.2012 | 10:00 Uhr
Versicherer Ergo will noch mehr Stellen streichen - insgesamt fast 2000
Der Versicherungskonzern Ergo streit mehr Stellen als geplant.Foto: dapd

Düsseldorf.  Der Stellenabbau beim Versicherungskonzern Ergo geht offenbar weiter als bislang gedacht. Einem Zeitungsbericht zufolge will das Unternehmen zusätzlich zu den bereits angekündigten 1350 Arbeitsplätzen weitere 600 Stellen streichen. Ergo will jährlich 164 Millionen Euro einsparen.

Der Versicherungskonzern Ergo will einem Bericht zufolge noch mehr Arbeitsplätze abbauen als bisher geplant. Zusätzlich zu den im Juli angekündigten 1350 Stellenstreichungen sollen in den kommenden drei Jahren 600 weitere Jobs gestrichen werden, berichtete die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" am Montag. In den nächsten Wochen wollen Konzernführung und Betriebsrat demnach darüber verhandeln, ob und wie viele Mitarbeiter über Abfindungs- und Vorruhestandsregelungen aus dem Unternehmen ausscheiden könnten.

Ergo hatte im Juli angekündigt, wegen einer "Straffung der Vertriebe" sollten bis Anfang 2014 im Außendienst bis zu 700 Stellen und im Innendienst bis zu 650 Stellen wegfallen. Insgesamt wolle Ergo jährlich 164 Millionen Euro sparen.

Ergo ist eine Tochter des Rückversicherers Münchner Rück. In Deutschland arbeiten insgesamt 19.600 Menschen für den Versicherungskonzern. Ergo war wegen fragwürdiger Lustreisen für Vertriebsmitarbeiter wiederholt in die Schlagzeilen geraten. (afp)



Kommentare
15.10.2012
23:28
Versicherer Ergo will noch mehr Stellen streichen - insgesamt fast 2000
von Bronkhorst | #3

Was hat denn jetzt wieder der Puffbesuch mit der eigentlichen Meldung zu tun??? Richtig, GAR NICHTS.

Und ausserdem war das nicht die ERGO, sondern ein Tochterunternehmen der Hamburg-Mannheimer, die HMI (Hamburg-Mannheimer-Invest)
Die ERGO, so wie es sie heute gibt, gab es da noch gar nicht!!! Wann raffen die Redakteure das endlich???

Und ganz nebenbei, wenn sich 6 Versicherer zu einem Großen zusammen schließen wundert es doch nun wirklich nicht, dass dort Stellen überflüssig werden.

15.10.2012
20:08
Versicherer Ergo will noch mehr Stellen streichen - insgesamt fast 2000
von DerMerkerNRW | #2

Was solche Pufftouren alles nach sich zieht!
Da muss man auch mal seine Stelle abgeben, damit die Leistungsträger weiterhin ihr Vergnügen bezahlt bekommen! Irgendwo muß man ja Sparen!

15.10.2012
11:19
Versicherer Ergo will noch mehr Stellen streichen - insgesamt fast 2000
von holmark | #1

Na, da werden ja wohl einige Bordelle im Ausland in die Insolvenz getriegen... ;o)

1 Antwort
Versicherer Ergo will noch mehr Stellen streichen - insgesamt fast 2000
von holmark | #1-1

Sorry, muss "getrieben" heißen.

Aus dem Ressort
Parfümerien-Chef Manfred Kroneder verlässt Douglas
Handel
Der Vertrag von Manfred Kroneder, Chef der Parfümeriesparte, bei Douglas wird nicht verlängert. Vorstandschef Henning Kreke übernimmt kommissarisch. Die Gerüchte um einen Börsengang der Ertragsperle - eventuell zusammen mit Christ - reißen derweil nicht ab.
Verdi will bei Karstadt Tarif-Rückkehr durchsetzen
Karstadt
Bei der Warenhausgruppe Karstadt haben Vertreter von Arbeitnehmern und Unternehmen Tarifverhandlungen aufgenommen - erstmals seit der Übernahme durch Investor René Benko. Ziel von Verdi ist eine Rückkehr in die Tarifbindung für die rund 17.000 Karstadt-Beschäftigten.
Hunderte Apple-Fans stehen für iPhone 6 Schlange
iPhone
Kult um ein Telefon: Bevor am Freitagmorgen um 8 Uhr offiziell der Verkauf des neuen iPhone 6 begonnen hat, haben Apple-Fans seit Stunden, sogar Tagen Schlange gestanden. Im Apple-Store wurden die ersten Kunden am Morgen mit Applaus der Mitarbeiter empfangen. Ein Ortsbesuch im Centro.
RAG-Stiftung steigt bei Tierbedarfshändler "Zooplus" ein
Investition
Die RAG-Kohlestiftung hat nach eigenen Angaben mehr als zehn Prozent am Online-Tierbedarfshändler "Zooplus" übernommen. Das Münchner Unternehmen ist Marktführer in Europa. Wegen des niedrigen Zinsniveaus investiert die RAG-Stiftung auch in mittelständische Unternehmen.
Auch für Taxifahrer gilt künftig die Anschnallpflicht
Taxi
Taxifahrer müssen künftig angeschnallt ihre Touren fahren. Eine neue Verordnung kippt die Ausnahmeregelung aus den 1970er Jahren, die sie von der Anschnallpflicht befreit hatte, um besser auf Überfälle reagieren zu können. Es ist nicht die einzige Änderung, an die sich Taxifahrer gewöhnen müssen.
Umfrage
Die Schotten haben sich gegen die Unabhängigkeit entschieden, Großbritannien bleibt intakt. Wie finden Sie das?

Die Schotten haben sich gegen die Unabhängigkeit entschieden, Großbritannien bleibt intakt. Wie finden Sie das?