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Tarifstreit

Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder an

14.02.2013 | 21:27 Uhr
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Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder an
In den kommenden drei Wochen müssen sich Bürger auf Warnstreiks im öffentlichen Dienst einstellen.Foto: Sebastian Konopka/WAZ FotoPool

Potsdam.  Nach einer ergebnislosen Verhandlungsrunde um einen neuen Tarif für den öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft Verdi Warnstreiks angekündigt. So soll vor den nächsten Gesprächen Anfang März Druck gemacht werden. Angestellte Lehrer könnten schon ab Montag streiken.

Die Bürger müssen sich in den kommenden drei Wochen auf Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder einstellen. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi nach einer ergebnislosen zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Angestellten der Länder am Donnerstag in Potsdam an. "Ich erwarte Warnstreiks der Beschäftigten", sagte Verdi-Chef Frank Bsirske. Details nannte er nicht. Welche Größenordnung die Aktionen haben und welche Regionen und Bereiche betroffen sein könnten, blieb zunächst unklar.

Die Arbeitgeberseite hatte in der zweiten Runde erneut kein Angebot vorgelegt. Die Gespräche wurden ohne Ergebnis unterbrochen. Die Streikaktionen sollen nun Druck auf die Länder machen für die nächsten Gespräche, die am 7. und 8. März in Potsdam anstehen.

Womöglich Einschränkungen beim Winterdienst

In den Ausstand dürften unter anderem angestellte Lehrer treten. Die Lehrergewerkschaft GEW sagte, Warnstreiks seien hier bereits ab Montag möglich. Möglich wären aber auch Arbeitsniederlegungen von Straßenwärtern, Verwaltungsangestellten oder Mitarbeitern an Universitätskliniken. Dann müssen die Bürger mit Unterrichtsausfall an Schulen oder Einschränkungen beim Winterdienst auf den Straßen rechnen.

Die Gewerkschaften verlangen für die Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber halten das für überzogen. (dpa)

Kommentare
16.02.2013
20:41
Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder an
von bb | #6

Tja, die Diätenerhöhung 2012 für den Landtag um 500€ pro Nase, egal welcher Farbe, wurden dagegen vom Land NRW als angemessen bewertet.

15.02.2013
10:25
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Name von Moderation entfernt | #5

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15.02.2013
09:21
wird es einer merken?
von EU-lenspiegel | #4

Wenn das Gehalt zu gering währe, würde sich doch mindestens einer einmal einen anderen Job suchen.
In welchem anderen Beruf kann sich ein Angestellter einen Urlaub 2 bis 3 Jahre im voraus buchen und dafür auch noch 500 EUR zahlen?

1 Antwort
Einen anderen Job suchen
von NRW1 | #4-1

Und genau dies habe ich als Beamter getan. Ich habe gewechselt in die Wirtschaft.
Mehr arbeiten muss ich da nicht - erhalte aber das doppelte Gehalt.
Urlaub im ÖD kann man übrigens auch nur direkt im Urlaubsjahr - nach vielen Absprachen mit Kollegen - buchen. In der Regel wird nämlich aus der Urlaubsplanung nichts, da die Personaldecke so dünn ist.

15.02.2013
08:33
Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder an
von peterjanzen | #3

Der steuer- und gebührenfinazierte Büroschläfer muss gerade die Klappe aufreißen. Wems nicht passt, dem empfehle ich die ÖD-Moderkrankheit "Burn Out".

1 Antwort
Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder an
von NRW1 | #3-1

Sie wären doch sicherlich einer der Ersten, die nach der Feuerwehr rufen, wenn Ihre Wohnung brennt oder sie keinen kurzfristigen Termin im Krankenhaus bekommen.
Schon einmal überlegt, was Krankenschwestern für unter 1600 Euro leisten?

14.02.2013
23:40
Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder an
von fogfog | #2

6,5% sind in ordnung-aber die pensionen auf rentenniveau kürzen. das wird ein gejaule geben!!!

14.02.2013
22:03
Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder an
von pipi | #1

Hauptsache wieder Millionen in irgendwelchen Bauprojekten versenken.Aber kein geld für die Mitarbeiter übrig!!!!
Wenn mein sein eigenes salär erhöhen will geht das ganz flott und nichts ist überzogen !!!!!!!

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