Verdi fordert höheres Briefporto statt Sparkurs
22.06.2009 | 09:30 Uhr 2009-06-22T09:30:00+0200
Berlin. Die Post will ihre Briefträger ohne Lohnausgleich länger arbeiten lassen. Die Gewerkschaft Verdi ist gegen solche Sparmaßnahmen durch die Hintertür. Sie schlägt stattdessen eine Erhöhung des Briefportos vor, um die wirtschaftliche Lage bei der Deutschen Post zu verbessern.
Im Streit um Umstrukturierungen im Briefdienst der Post hat die Gewerkschaft Verdi ein höheres Porto vorgeschlagen. «Es hat seit 1997 keine Preiserhöhung für den Standardbrief der Post gegeben - vielleicht sollte der Vorstand darüber einmal nachdenken», sagte Verdi-Vorstandsmitglied Andrea Kocsis, die zugleich stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende der Post ist, der Tageszeitung «Die Welt». Zuvor hatte Postchef Frank Appel angekündigt, ohne Mehrarbeit der Briefboten drohten Entlassungen im Konzern.
Verdi lehnt Mehrarbeit ab. «Ich kann mir derzeit nichts vorstellen, was dazu führen würde, dass wir einer längeren Arbeitszeit zustimmen werden», sagte Kocsis. Im Gegenteil, die Post müsse die Arbeitszeit verringern. «Ein Absenken der Löhne ist mit mir nicht zu machen», sagte Kocsis. Früher seien beide Seiten bei der Post bei solchen Themen «ordentlich» miteinander umgegangen. «Der Weg ist jetzt verlassen worden», beklagte sie sich über Appel.
"Natürlich weiß auch die Gewerkschaft, dass die Briefsparte der Post auf Dauer strukturelle Probleme hat», räumte Kocsis ein. Das sei keine neue Entwicklung. Die Frage sei vielmehr, wie man darauf reagieren solle. «Das Mitschwimmen auf der Krisenwelle halte ich für ausgesprochen unseriös», sagte sie. (afp)

22:17
Die Aktionäre wollen Knete!
21:45
... Na ja, wer die Musik bestellt, muß sie auch bezahlen!
Also, dann mal los VERDI - nur Mut - die Mitglieder von VERDI werden begeistert sein!
21:23
Verdi kann Marktiwrtschaft.
Steigt die Nachfrage, steigen die Preise. Sinkt die Nachfrage, müssen die Preise ebenfalls steigen, damit der Umsatz gleich bleiben kann.
So machen es uns die Großen jedenfalls beständig vor, jedenfalls dort, wo kein echter Wettbewerb herrscht.
21:13
Verdi fordert höheres Briefporto statt Sparkurs
HÄÄÄÄ?????
By the Way: Verdi verschickt seine Briefe über Infobrief oder Infopost, das kostet 0,35 oder 0,05 Euronen per Stück....
20:04
Das Verdi überhaupt noch Mitglieder hat. Die können sich doch nur blamieren. Darum gibt es auch keiner zu.
18:47
Die Gerwerkschaftsfuzzis wollen um jeden Preis in die Medien und sind ihre Ideen noch so verrückt.
13:05
weil das porto in deutschland eh schon gesalzen ist, kann man auch nochmal nen zuschlag aushandeln. wirrköpfe bei der gewerkschaft.
11:58
Verdi kann auch nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Da so schon weniger Karten und Briefe geschrieben werden, werden bei einer Erhöhung des Portos mit Sicherheit noch weniger Briefe und Karten geschrieben. Aber die Schlauen haben ja eine andere Auffassung.
10:17
Porto erhöhen und Gesundheitstarifvertrag einfordern. Die Lärmbelästigung beim Zuschlagen der Briefkastendeckel kann ver.di ´mal messen lassen, kommen bestimmt auch einige Phon zusammen; wenn nicht, kann man ja mehrere Ergebnisse addieren. Dazu eine Entgeltgruppenerhöhunhg um die Anerkennung der Boten zu steigern. Ver.di weist den Weg in die Zukunft.
10:09
@hans,
hör mal bischen mehr respekt vor unseren Göttern in rot ;-) Verdi hat noch nicht mitbekommen das kaum noch Briefe geschrieben werden. Und mit dem erhöhen von Preisen wird es sicher nicht besser, sondern es werden noch weniger Briefe geschickt. Dankt Telefonflat schicke ich mittlerweile alles per FAX oder aber einfach per email. Das ist wesentlich einfacher, günstiger und meine Post kommt auch an. Nicht so wie bei der Deutschen Post wo sie schnell mal verloren geht. Also liebes VERDI fordert nur noch mehr erhöhungen, dann werden wenigstens noch mehr Arbeitsplätze abgebaut. Mir soll es egal sein.