Verdi fordert 6,5 Prozent mehr Geld
09.02.2012 | 14:54 Uhr 2012-02-09T14:54:00+0100
Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will sich bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst nicht bescheiden und fordert für die zwei Millionen Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Geld. Untere Einkommen sollen mindestens 200 Euro mehr pro Monat erhalten, beschloss die Bundestarifkommission der Gewerkschaft am Donnerstag.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für die zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen 6,5 Prozent mehr Geld. Das beschloss die Bundestarifkommission der Gewerkschaft am Donnerstag in Berlin.
„Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst brauchen vor allem eins: deutlich höhere Einkommen“, erklärte Verdi-Chef Frank Bsirske. Verdi verlangt, dass die Gehaltssteigerung zur Stärkung der unteren Einkommen mindestens 200 Euro betragen soll.
Außerdem sollen Auszubildende unbefristet übernommen werden und die Ausbildungsvergütungen spürbar um 100 Euro angehoben werden. Die Tarifverhandlungen beginnen am 1. März in Potsdam.
Reallohnverlust von 0,6 Prozent im vergangenen Jahr
Deutliche Erhöhungen seien „nicht nur ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, sondern angesichts der Rezession in weiten Teilen Europas auch ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft“, erklärte Bsirske. Zudem hätten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst im vergangenen Jahr einen Reallohnverlust von 0,6 Prozent hinnehmen müssen. Dadurch habe sich der Abstand zu den Einkommen der Privatwirtschaft weiter vergrößert. „Damit muss Schluss sein“, forderte der Verdi-Vorsitzende. (afp)

13:06
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Er sagt, "die Beschäftigten im öffentlichen Dienst hätten 2011 einen Reallohnverlust von 0,6 Prozent hinnehmen müssen."
Warum rechnet Herr Bsirske das schön, weil Verdi selbst diesen schlechten Abschluss vor 2 Jahren gemacht hat?
Also - ich arbeite im Öffentlichen Dienst, bin von diesen Tarifverhandlungen betroffen und habe 2011 einen Reallohnverlust von 1,4 Prozent gehabt.
Aber - da die Kassen leer sind würden mir 500,-€ pro Monat Erhöhung reichen...
11:14
Das wird wie immer so laufen wie auf einem orientalischen Basar:
Am Ende trifft man sich bei 2-3% und jeder kann sagen: Ich habe gekämpft, aber bei dem Sturkopf am anderen Ende des verhandlungstisches war einfach nicht mehr rauszuholen, seit froh, dass ich ihn überhaupt hoch bzw. runterhandeln konnte.
19:24
Der Mann ist doch unfähig. H.Bsirske 6,5% und wo bleiben die 500 € für die Rentenaufstockung????? Das darf doch wohl nicht wahr sein, will der denn seine Mitglieder verarsch... Wo bleibt denn da die Gleichbehandlung, sind Politiker vom anderen Stern, dass die mehr brauchen als der kleine Malocher. Ja wenn das so weiter geht dann gute Nacht Herr Bsirske.
16:41
Wenn Herr Bsirske - seines Zeichens selber Euro-Millionär - doch wenigstens die gleichen Maßstäbe für die VERDI-Mitarbeiter anlegen und diese tarifgerecht bezahlen würde.
Nach außen über die bösen Arbeitgeber schimpfen und in der eigenen Verwaltung die Kollegen schamlos ausbeuten. Eine gelungene Geschäftsidee...
Lieber Rudi,
wo holst du dein abenteuerliches Halbwissen - Verzeihung - Nullwissen her?! Kollege Bsirske ist weder Euro-Millionär (bei einem Salär von 13.000/Monat -http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,369274,00.html- unwahrscheinlich), noch werden die Kolleginnen und Kollegen, die sich jeden Tag aufs Neue gemeinsam mit den Menschen in den Betrieben und Dienststellen für gute und vor allem gerechte Arbeitsbedingungen engagieren, "unter Tarif" (was auch immer deine Worte ausdrücken wollen) bezahlt. Du bist entlarvt als dummer und unwissender Stimmungsmacher oder bewusst polarisierende_r Arbeitgebervertreter_in. Reingehaun.
Noch einmal herzlich drüber lachend (auch wenn mich dies in meiner Seriösität beschneidet.)
16:05
Naja, so viel wird´s dann leider nicht werden,
aber wichtig ist es wirklich, dass die Kolleginnen und Kollegen die unteren Gehaltsgruppen stärker angehoben bekommen und dass die Kids übernommen werden.
die öffentliche Hand muss Verantwortung übernehmen!