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Telekommunikation

Verbraucherschützer beklagen Etikettenschwindel bei Flatrates

26.03.2013 | 15:56 Uhr
Verbraucherschützer beklagen Etikettenschwindel bei Flatrates
Verbraucherschützer rügen versteckte Einschränkungen bei Handy-Flatrates.Foto: dpa

Düsseldorf.  Telefonieren so viel man will, grenzenlos mobil surfen und SMS schreiben - wer eine Flatrate fürs Handy hat, wähnt sich finanziell oft auf der sicheren Seite. Verbraucherschützer beklagen indes Etikettenschwindel bei den vermeintlichen Pauschalangeboten. Denn oft gebe es versteckte Einschränkungen.

Verbraucher werden bei Flatrate-Angeboten fürs Telefonieren und mobile Surfen oft getäuscht. Mit Etikettenschwindel gehen Telekommunikationsunternehmen auf Kundenfang, kritisiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Denn viele Nutzer glaubten, sie verfügten mit einer Flatrate über einen Pauschaltarif fürs Telefonieren, für SMS oder Datenkommunikation, der sie vor Zusatzkosten schützt. Dies sei jedoch meist nicht der Fall.

Anbieter beschränken Flatrates oft unbemerkt im Kleingedruckten auf einen fest umrissenen Leistungsumfang, berichtet die Verbraucherzentrale NRW weiter. Bei der geringsten Überschreitung des Volumens würden Zusatzkosten anfallen oder die Geschwindigkeit der Datenübertragung massiv gedrosselt. Hinter dem vermeintlichen Pauschaltarif verberge sich damit vielmehr ein fest umrissenes Leistungspaket, das bei Nutzungsüberschreitung doch wieder verbrauchsabhängig bei den Kunden zu Buche schlägt.

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Schärfere Regeln sollten unerwünschte Telefonwerbung eindämmen. Doch strengere Gesetze und höhere Strafen schrecken offensichtlich nicht genug ab.

Aktuell abgemahnt haben die Verbraucherschützer deshalb den Telekommunikationsanbieter O2, der für eine SMS-Flatrate wirbt, die real auf das Versenden von 3.000 Kurznachrichten beschränkt wird. Gerügt wurde auch die Deutsche Telekom, die Telefonieren und Simsen "in der 3-fach-Flat" verspreche. Nur im Kleingedruckten sei zu erfahren, dass sich dieses Angebot nur auf das hauseigene Mobilfunknetzes beschränkt. (dapd)

Kommentare
26.03.2013
22:27
Verbraucherschützer beklagen Etikettenschwindel bei Flatrates
von Herby52 | #4

Man sollte Verträge schon lesen, auch schon mal die Fußnoten.
Alles immer auf den Dienstleister abschieben, ist aber wohl einfacher.

26.03.2013
19:33
Den Leistungsumfang im Kleingedruckten zu verfstecken
von meigustu | #3

ist Verbrauchertäuschung.

26.03.2013
17:22
Verbraucherschützer beklagen Etikettenschwindel bei Flatrates
von 2013witten | #2

Meine Güte! Also wer mit einer "Flatrate" von 3000 SMS im Monat nicht auskommt und deshalb seinen Provider verklagen will, sollte meiner Meinung nach nicht direkt zum Anwalt rennen. Ich würde da eher den Besuch eines guten Psychiaters empfehlen.

26.03.2013
17:05
Verbraucherschützer beklagen Etikettenschwindel bei Flatrates
von Lally | #1

Naja, hier passt auch wieder die alte Floskel "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil". Mittlerweile sollte es doch auch der einfachste Mensch begriffen haben, das kein Unternehmer den Kunden etwas guten will. Also immer schön lesen.

Es empfiehlt sich vorher auf den I-Net Seiten der Anbieter zu informieren, da es dort nicht ganz so versteckt steht. Vor dem Vertragsabschluss nach Möglichkeit in dem Prospekt informieren...

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Verbraucherschützer beklagen Etikettenschwindel bei Flatrates
Verbraucherschützer beklagen Etikettenschwindel bei Flatrates
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2013-03-26 15:56
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