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Lidl ruft Gourmet-Katenschinken wegen Verletzungsgefahr zurück

17.05.2013 | 20:15 Uhr
Lidl ruft Katenschinken zurück.Foto: Heinz Kunkel/WAZ FotoPool

Neckarsulm.  Die Supermarktkette Lidl ruft Katenschinken der Marke "Linessa" zurück. Es bestehe Verletzungsgefahr, weil Fremdkörper in das Produkt geraten sein könnten. Lidl warnt Kunden: Sie sollen den Schinken keinesfalls essen, sondern ihn zurückzugeben. Betroffen sind Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30. Mai.

Der Discounter Lidl warnt vor einem Katenschinken der Marke "Linessa" - es drohe Verletzungsgefahr, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Demnach ruft der Hersteller Bell Deutschland GmbH & Co. KG das Produkt "Gourmet Katenschinken, gewürfelt 2x 75 g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.05.2013 zurück.

In dem Produkt wurden harte Fremdkörper gefunden

In der betroffenen Charge des Produktes können "weiße, harte Fremdkörper enthalten sein". Kunden sollten das Produkt keinesfalls essen, hieß es. Es wurde bei Lidl in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt verkauft.

Die Lebensmittelskandale

Lidl hat nach der Herstellerinformation den Katenschinken aus dem Verkauf genommen. Er kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons, so der Discounter aus Neckarsulm.

Andere Artikel des Herstellers sowie "Gourmet Katenschinken, gewürfelt" anderer Hersteller seien nicht betroffen. Die Firma Bell entschuldigte sich "bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten". (dpa)



Kommentare
28.05.2013
15:24
Lidl ruft Gourmet-Katenschinken wegen Verletzungsgefahr zurück
von neuwissen | #2

Findet denn der Schinken den Weg allein zurück?

18.05.2013
09:02
Lidl ruft Gourmet-Katenschinken wegen Verletzungsgefahr zurück
von donfernando | #1

Im "Gourmet Katenschinken, gewürfelt" können "weiße, harte Fremdkörper enthalten sein".
Wo gewürfelt wird, gibt es eben auch Würfel. Wahrscheinlich sind sie bei der Herstellung den Mitarbeitern aus den Knobel-Bechern gefallen.

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