Das aktuelle Wetter NRW 6°C
Konsum

Jeder Deutsche leert jährlich gut sechs Flaschen Schaumwein

06.11.2012 | 12:45 Uhr
Jeder Deutsche leert jährlich gut sechs Flaschen Schaumwein
Der Konsum von Schaumwein nimmt in Deutschland deutlich zu.

Wiesbaden.   Sekt und Champagner fließen in Deutschland in Strömen. 333 Millionen Liter Schaumwein wurden im Jahr 2011 konsumiert . Das sind 15 Millionen Liter mehr als zwei Jahre zuvor. Deutsche Verbraucher trinken durchschnittlich 47 Sektgläser im Jahr.

Die Bundesbürger haben im vergangenen Jahr 333 Millionen Liter Sekt, Champagner und andere Schaumweine konsumiert. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, trank damit jeder Verbraucher im Schnitt 4,7 Liter oder 47 Sektgläser Schaumwein. Das entspricht einem Jahresverbrauch von 6,3 Flaschen Sekt pro Kopf. Nach international üblichen Statistikregeln gelte jeder mindestens 15 Jahre alte Deutsche als potenzieller Schaumweintrinker, sagte eine Sprecherin des Amtes.

In den Jahren 2008 und 2009 hatten die Deutschen mit insgesamt 319 und 318 Millionen Litern noch etwas weniger Schaumwein konsumiert. Für 2010 gebe es wegen einer Änderung der Statistik keine Angaben zum Konsum, sagte die Sprecherin. Die Statistik erfasst neben Sekt, Champagner und Prosecco auch Obst- und Fruchtschaumweine.



Kommentare
09.11.2012
07:54
Jeder Deutsche leert jährlich gut sechs Flaschen Schaumwein
von Partik | #2

Dieses bloße Teilen der produzierten und/oder verkauften Menge durch die Anzahl der Bundesbürger über 15 Jahre ist entweder Statistik für Dummies, oder wird von den Redakteuren falsch interpretiert.

Natürlich trinkt niemand in der Masse 47 Sektgläser pro Jahr - so ein Unfug. Das ist die verbrauchte Menge inklusive Restgehalte in Flaschen und nur angenippten Gläsern, irgendwo verstaubenden Flaschen, für Schiffstaufen genutzem Sekt usw.

06.11.2012
18:35
Jeder Deutsche leert jährlich gut sechs Flaschen Schaumwein
von wohlzufrieden | #1

Da muss einer meine sechs Flaschen mit trinken, ich bin kein Sekttrinker. Aber vielleicht ist das Herr Steinbrück, bei den Honoraren gibt es immer ja was zu feiern...Viellicht in Geselliger Runde mit Herrn Wulff?

Aus dem Ressort
Datenschützer warnen vor Fitness-Apps von Versicherungen
Fitness-Apps
Gesünder leben und bei der Krankenversicherung davon profitieren: Per Telemonitoring will Generali künftig Kundendaten über Fitness und Lebensstil erfassen. Verbraucherschützer sind alarmiert und sehen enorme Überwachungsgefahr. Mit einer Einführung ist in den kommenden 12 bis 18 Monaten zu rechnen.
Warum der Preis einer Jeans nichts über die Qualität aussagt
Verbraucher
Ein T-Shirt für 4,90 Euro und ein Shirt der Edelmarke für 49,50 Euro – kann man da auf Anhieb einen Qualitätsunterschied feststellen? Nein, sagen Experten. Gemessen an der Güte der Textilie ist das teure Shirt keinesfalls zehn Mal so viel wert. Die Kalkulation der Hersteller aber ist ein Geheimnis.
Zwei Millionen Deutsche noch ohne neue Gesundheitskarte
Gesundheitskarte
Ab dem 1. Januar 2015 haben zwei Millionen Menschen Probleme beim Arztbesuch. Denn sie besitzen noch keine elektronische Gesundheitskarte. Doch nur diese ist dann samt Foto und Datenspeicherung gültig. Das bestätigte nun das Bundessozialgericht. Gegen die Gesundheitskarte hatte ein Rentner geklagt.
Zinsen zu gut – LBS in NRW will Tausenden Kunden kündigen
Bausparen
Nicht jeder Bausparer will den Traum einer eigene Immobilie verwirklichen. Manche sind vor allem an guten Zinsen für ihr Erspartes interessiert. Einige Bausparkassen mögen das nicht länger dulden. Die LBS West etwa droht jetzt mehreren Tausend Kunden in NRW, ihnen die Bausparverträge zu kündigen.
Mieter verursacht Brand - Vermieter muss Schaden zahlen
Urteil
Welche Rechte hat ein Mieter nach einem Wohnungsbrand? Der BHG hat am Mittwoch geurteilt: Der Vermieter muss die Beseitigung des Schadens übernehmen – und der Mieter darf unter bestimmten Umständen die Miete mindern. Auch, wenn er den Brand selbst verursacht hat.
Umfrage
Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

 
Fotos und Videos
Foodwatch-Wahl zur größten Werbelüge
Bildgalerie
Windbeutel 2014
Das sind iPhone 6 und Apple-Watch
Bildgalerie
Apple-Neuheiten
Wie Wirte ihre Gäste betrügen
Bildgalerie
Gastronomie