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US-Justiz weist Schadensersatzklage im Fall "Costa Concordia" ab

28.09.2012 | 17:28 Uhr
Foto: /Gregorio Borgia

Nach der Havarie der "Costa Concordia" ist in den USA eine Sammelklage italienischer Unternehmen gegen den in Miami ansässigen Kreuzfahrtriesen Carnival abgewiesen worden. Ein entsprechendes Gerichtsverfahren müsse in Italien stattfinden, erklärte der Richter Robin Rosenbaum im Staat Florida.

Fort Lauderdale/USA (dapd). Nach der Havarie der "Costa Concordia" ist in den USA eine Sammelklage italienischer Unternehmen gegen den in Miami ansässigen Kreuzfahrtriesen Carnival abgewiesen worden. Ein entsprechendes Gerichtsverfahren müsse in Italien stattfinden, erklärte der Richter Robin Rosenbaum im Staat Florida. Knapp 1.000 regionale Tourismusbetriebe hatten wegen des Unglücks vor der Insel Giglio im Januar Schadensersatz gefordert. Das weltweit größte Kreuzfahrtunternehmen Carnival ist Muttergesellschaft der italienischen Reederei, der die "Costa Concordia" gehört.

Offen bleibt, wie die US-Justiz mit den Klagen von Hunderten Passagieren umgeht. Carnival möchte, dass auch diese in Italien verhandelt werden. Bei dem Schiffsunglück waren 32 Menschen ums Leben gekommen. Gegen den Kapitän wird in Italien ermittelt.

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dapd

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