Das aktuelle Wetter NRW 23°C
Wirtschaft

US-Arbeitsmarkt sendet trotz Haushaltsstreits positive Signale

04.01.2013 | 16:45 Uhr
Foto: /AP/Mary Altaffer

Der US-Arbeitsmarkt hat sich vom langwierigen Haushaltsstreit nicht beeindrucken lassen und ist auch im Dezember stabil geblieben. Vorigen Monat wurden 155.000 neue Jobs geschaffen, wie das Arbeitsministerium am Freitag bekannt gab. Allerdings verharre die Arbeitslosenquote weiter bei 7,8 Prozent. Im Industrie- und Bausektor entstanden demnach die meisten Stellen.

Washington (dapd). Der US-Arbeitsmarkt hat sich vom langwierigen Haushaltsstreit nicht beeindrucken lassen und ist auch im Dezember stabil geblieben. Vorigen Monat wurden 155.000 neue Jobs geschaffen, wie das Arbeitsministerium am Freitag bekannt gab. Allerdings verharre die Arbeitslosenquote weiter bei 7,8 Prozent. Im Industrie- und Bausektor entstanden demnach die meisten Stellen. Überdies wurden weniger Entlassungen gemeldet, die Zahl der Anträge auf Arbeitslosengeld erreichten einen neuen Tiefstand.

Allerdings warf der leichte Anstieg der Erwerbslosenzahlen um 164.000 auf 12,2 Millionen ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme auf dem US-Arbeitsmarkt.

Mit Blick auf die nervenaufreibenden Haushaltsverhandlungen zeigten sich Ökonomen dennoch zufrieden. Der jüngste "Zuwachs ist besser, als er aussieht, wenn man bedenkt, dass die Firmen wegen der drohenden Fiskalklippe wahrscheinlich in Sachen Neueinstellungen vorsichtig waren", sagte Paul Ashworth vom Finanzdienstleister Capital Economics.

Der alte Kongress hatten nach zähen Verhandlungen in dieser Woche einen Haushaltsentwurf verabschiedet, der automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen vorerst abwendet. Andernfalls hätte der weltgrößten Wirtschaft eine neue Rezession drohen können.

© 2013 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Hannelore Kraft hat das Unwetter von Münster verpasst, weil sie im Urlaub war und keinen Handyempfang hatte . Muss eine Ministerpräsidentin immer erreichbar sein?

Hannelore Kraft hat das Unwetter von Münster verpasst, weil sie im Urlaub war und keinen Handyempfang hatte . Muss eine Ministerpräsidentin immer erreichbar sein?

 
Aus dem Ressort
260 ehemalige Opelaner haben mittlerweile einen neuen Job
Opel
Am 12. Dezember ist Schluss, Opel beendet nach 50 Jahren seine Autoproduktion in Bochum. Bis dahin will der Konzern möglichst viele seiner Mitarbeiter bei anderen Unternehmen unterbringen. 800 Angebote sollen vorliegen. Verlassen haben das Werk bislang 260 Beschäftigte.
Betriebsräte warnen vor Schließung des Alpincenters Bottrop
Alpincenter
Im Streit um das Mega-Windrad am Tetraeder meldet sich jetzt der Betriebsrat des Bottroper Alpincenters zu Wort. In einem offenen Brief warnen die Betriebsräte sogar vor einer drohenden Schließung der Freizeitstätte, falls der Rat das Projekt ablehnen sollte. 300 Arbeitsplätze seien dann in Gefahr.
VW-Kunden in Duisburg im Insolvenzstrudel
A2-Autowelt
Zumindest für die Belegschaft der A2 Autowelt ist es eine gute Nachricht, doch ein gutes Dutzend Kunden muss weiter ums Geld zittern: Das am 11.Juli in die Insolvenz geratene Autohaus, mit Standorten Meiderich und Ruhrdeich, wird nach Worten des Insolvenzverwalters auf jeden Fall weitergeführt.
Oberhausener Taxi-Unternehmen bitten Kunden zur Kasse
Verkehr
Oberhausener Taxi-Unternehmen wollen in Zukunft ihre Kunden deutlicher zur Kasse bitten. Da ab dem 1. Januar 2015 der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro gilt, muss auch die Taxibranche mehr zahlen. Die Unternehmen haben einen Antrag gestellt. Die letzte Preiserhöhung war vor zwei Jahren.
Streaming-Anbieter Netflix startet Programm in Deutschland
Netflix
In den deutschen TV-Markt drängt ein starker Konkurrent aus den USA. Streaming-Anbieter Netflix wird zugetraut, die etablierten Unternehmen im Geschäft mit Videostreaming aus dem Internet aufzumischen. Entgegen früher Spekulationen wird Netflix auch die Erfolgsserie "House of Cards" zeigen.