Das aktuelle Wetter Essen 10°C
Konzerne

Topverdiener im Dax

30.03.2010 | 18:50 Uhr
Platz 10: Metro-Chef Eckhard Cordes verdiente im vorigen Jahr rund 3,66 Millionen Euro, ein Zuwachs von drei Prozent. Foto: AP
Platz 10: Metro-Chef Eckhard Cordes verdiente im vorigen Jahr rund 3,66 Millionen Euro, ein Zuwachs von drei Prozent. Foto: AP

Die Top 10 der bestbezahlten Dax-Vorstandschefs.

Nach den kräftigen Gehaltseinbußen 2008 sind die Bezüge der deutschen Konzernchefs im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Die Vorstände von 29 Firmen im Deutschen Aktienindex (Dax) bekamen 2009 im Schnitt rund zehn Prozent mehr und erreichten damit jeweils 3,64 Millionen Euro ohne Altersbezüge, wie die Unternehmensberatung Towers Watson am Dienstag erklärte. Diese Durchschnittsvergütung liege aber immer noch unter der des Jahres 2005. 2008 war die Vergütung der Konzernchefs im Schnitt noch um rund ein Fünftel zurückgegangen.

Am stärksten hoben die Unternehmen im vergangenen Jahr der Untersuchung zufolge die Langfristvergütung an, die demnach rund ein Fünftel an der Gesamtvergütung der Konzernchefs ausmachte. Sie nahm im vergangenen Jahr um 27 Prozent zu. Die Grundvergütung mit einem Anteil von 27 Prozent am Gesamtgehalt stieg demnach um zehn Prozent, die Bonuszahlungen, die 39 Prozent der Entlohnung ausmachten, um drei Prozent.

Bei schlechter Leistung kürzen

Die Orientierung der Vergütung am nachhaltigen und langfristigen Unternehmenserfolg ist eine der Vorgaben, die Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden den Unternehmen als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise machten, wie Towers Watson erklärte.

Daneben müssten die Firmen die Angemessenheit einer Vergütung stärker überprüfen, individuelle Leistungen stärker berücksichtigen, die Eigentümer auf der Hauptversammlung über die Vergütung abstimmen lassen und die Bezahlung bei schlechter Leistung auch kürzen. Drei Viertel der Firmen hätten bereits damit begonnen, diese Vorgaben auch umzusetzen oder hätten dies sogar schon getan, erklärte die Unternehmensberatung. (afp) 

DerWesten

Empfehlen
Neueste Fotostrecken aus dem Ressort
Massenprotest gegen Kürzungen
Bildgalerie
Solarstrom
Made in Duisburg
Bildgalerie
Astronomie
Motel One in Essen
Bildgalerie
Hotellerie
Die Spiele-Neuheiten 2012
Bildgalerie
Spielwarenmesse
Populärste Fotostrecken aus dem Portal
Germany's next Topmodel 2012
Bildgalerie
Casting-Show
Diese Fotos muss man sehen
Bildgalerie
Bilder des Tages
Anja bekommt letzte Rose
Bildgalerie
Der Bachelor
Kriegszerstörtes Duisburg
Bildgalerie
Geschichte
Tödlicher Brand in Voerde
Bildgalerie
Westfälischer Hof
Neueste Fotostrecken aus dem Portal
Manege frei in Leithe
Bildgalerie
Kinderzirkus
Wittens neue Bürger
Bildgalerie
Von Berlin nach Witten
Gedenkfeier für die Opfer
Bildgalerie
Staatsakt
Bacchus beerdigt
Bildgalerie
Fastenzeit
Bayern verlieren in Basel
Bildgalerie
CL-Spiel
Facebook
 
Kommentare
28.07.2010
10:40
Topverdiener im Dax
von drahrebe | #9

Was muß das für eine Arbeit sein. bei der man einganzes Heer von Ein-Euro-Jobbern einstellen muß um das Geld regelmäßig umzuschichten und zu belüften, das es in Lichtenstein nicht fault. Würde man eine Stelle vor dem Komma streichen würde von diesen Herren keiner verhungern.
was aber dem ganzen die Krone aufsetzt ist, der Staat darf dafür, statt Einkommensteuer von gerecht bezahlten Arbeitnehmern einzuziehen Sozialleistungen an Niedriglohnempfänger zahlen,

30.06.2010
11:38
Topverdiener im Dax
von drahrebe | #8

Was ich nicht verstehe, da werden Millionen Gehälter an manager gezahlt, dafür das sie andere um ihren Verdienst bringen, oder wie jetzt bei dem Karstadt-Insolvenzverfahren, 50 Mollionen für den Insolvenzverwalter aber langjährige Mitarbeiter die auf Gehalt, Weihnachtsgeld und Unlaubsgeld vezichtet haben dennen geht es ja so gut, das man Sie vernachlässigen kann. Es wäre zwar neu, aber gerecht bei solchen Beträgen wie diesen Insolvensvergütungen auch mal an die zu denken die tatsächlich Leistung mit Opfern verbunden gebracht haben. Entschuldigung dafür, dass ich die Bedürftigkeit und Not der Manager und Geldhaie vergessen habe. Vielleich sollten diese Herren mal des Gedicht von W. Busch Ein Dicker Sack mit dem Verstand lesen. keine Zeit., es ist nur kurz.

07.04.2010
14:50
Topverdiener im Dax
von FriedhelmBehmenburg | #7

Der Bundesrechnungshof kritisiert einst zu Recht die Gehälter und Abfindungen der Vorstände. Wie man jetzt feststellen muss erfolglos. Unternehmen die,nach Milliardenverluste, dem Steuerzahler zur Lastfallen dürfen nicht auch noch die Gehälter der Vorstände und Manager erhöhen und oben drauf Prämien zahlen.

30.03.2010
19:54
Topverdiener im Dax
von holmark | #6

Solange diese Unternehmen genug Kunden haben, die ihnen das nötige Geld für Gehälter und Boni geben, ist doch alles in Ordnung.

30.03.2010
19:32
Topverdiener im Dax
von binzufrieden | #5

Ich arbeite bei einem DAX Unternehmen, mit geht es gut, ich verdiene gutes Geld bekomme regelmäßig Prämien und eine gute zusätzliche Altersversorgung, wenn es so bleibt, soll mein Vorstand doch viel Geld verdienen.

30.03.2010
19:20
Topverdiener im Dax
von Elektrosteiger | #4

Das verdienen die deutschen Dax-Vorstände

Vielzuviel...

30.03.2010
18:38
Topverdiener im Dax
von Pit01 | #3

Verdienen??? Wofür? Siehe Beispiel Th. Middelhoff und Arcandor. Wo ist das Verdienst? ich sehe ein, dass ein Manager der verantwortungsbewusst ein Unternehmen über Jahre erfolgreich leitet gut bezahlt werden soll, aber nicht diese gierigen Monopolyspieler.

30.03.2010
18:16
Topverdiener im Dax
von Wolfgang R. | #2

Bitte um eine kritische Reflektion des Begriffs verdienen.

30.03.2010
17:05
Topverdiener im Dax
von GauchoSombra | #1

Verdient haben die das Geld nicht, eher abgezockt...
Wenn ich die grinsenden Geldsäcke da sitzen sehe, von denen hat doch nicht einer mal was konstruktives geleistet.
Und jetzt kommt r.kant und alle FDP Jünger ich bin bereit, basht auf mich ein JAAAAAAAAAAAAAAA

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2804328/create

Aus dem Ressort
Warum Benzin immer noch zu billig ist
Spritpreise
Rekordpreise an den Tankstellen. Dennoch findet der Grünen-Politiker Anton Hofreiter, dass Sprit in Deutschland immer noch zu günstig ist. Ihm zur Seite springt der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer.
Foto 6 Kommentare 6
Solarbranche rebelliert gegen Kürzung der Förderung
Energiewende
Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Solarförderung drastisch einkürzen und hat damit die Solarindustrie gegen sich aufgebracht. Die geplanten Einschnitte gefährdeten Zehntausende Arbeitsplätze, warnt die Branche. Kritik kam auch von Gewerkschaften und Umweltschützern.
Foto