ThyssenKrupp droht offenbar Millionenstrafe wegen Schienenkartells
30.06.2012 | 11:52 Uhr 2012-06-30T11:52:24+0200
Frankfurt. Das Bundeskartellamt will laut Medienberichten einen Bußgeldbescheid gegen den Essener Konzern und weitere Stahlunternehmen erlassen. Die Unternehmen sollen die Preise für Schienenstahl abgesprochen haben. ThyssenKrupp bestätigte, dass es eine Gespräche über die Verfahrensbedingungen gegeben habe.
Wegen Preisabsprachen bei Eisenbahnschienen droht dem Stahlkonzern ThyssenKrupp einem Zeitungsbericht zufolge eine Millionenstrafe. Das Bundeskartellamt wolle im Juli einen Bußgeldbescheid gegen den Essener Konzern und andere Stahlunternehmen erlassen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Bei den Geldstrafen solle es sich um hohe Millionenbeträge handeln .
Ermittelt wird in dem Fall, bei dem sieben Unternehmen aus fünf Ländern die Preise für Schienenstahl abgesprochen haben sollen, seit längerem. Das Kartellamt wolle nun den Teil des Verfahrens abschließen, der die Lieferungen an den Hauptabnehmer Deutsche Bahn betrifft, hieß es.
Die Wettbewerbsbehörde und die Unternehmen verhandelten schon seit einiger Zeit über eine Vereinbarung, die entsprechende Bußgelder beinhalte, berichtete die Zeitung. Die Gespräche seien sehr weit gediehen und könnten sehr bald zu einem Ergebnis führen. ThyssenKrupp bestätigte der Zeitung Gespräche über eine einvernehmliche Verfahrensbeendigung. Bei der Deutschen Bahn rechne man mit bis zu 500 Millionen Euro Schaden durch das Kartell. (rtr)

11:01
War und ist nicht der Oberaufseher des Konzerns der AR-Vorsitzende Cromme? Ist das nicht auch der , der die Compliance/ Antikorruptions-Regeln für andere Unternehmen aufgestellt hat?Bevor man vor anderen Haustüren kehrt(Siemnes etc) sollte man doch erst mal seinen eigenen Laden unter die Lupe nehmen,oder?
14:52
Baut dem türkischen Staat mit eurem Stahl eine Eisenbahnlinie durch Anatolien und ihr seid wieder saniert! Und habt noch ein gutes Werk getan - wenn ihr nicht gerade irgendeinen Großkunden übers Ohr haut mit überzogenen Preisen und Löhnen......
17:26
die Phöbus-Mitglieder waren zu einflußreich. Immerhin konnten die ehemaligen? Mitglieder die Ökolampen zur Gewinnmaximierung durchsetzen, obwohl die sehr giftig sind. Man sieht: Die Korruption ist hochaktiv und nimmt den Staat (mit Recht) nicht ernst.
16:57
Da sind so viele Fehler (auch Bewusst) gemacht worden, das mir nur die Mitarbeiter dieses Konzerns.
Da ist unter anderem die Posse mit dem Neubau eines Stahlwerks in Brasilien. Da werden bewusst die Kosten klein gerechnet, ist dafür jemand zur Rechenschaft gezogen worden?
Aber der grösste Arbeitgeber (Agentur für Arbeit) freut sich auf zuwachs in deren Reihen.
In diesem Sinne...