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Thyssen-Krupp

Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen

11.01.2013 | 10:58 Uhr
Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
In der Thyssen-Krupp-Luxusreisen-Affäre gerät jetzt auch der IG-Metall-Vorstand und stellvertretende Aufsichtsratschef des Stahlkonzerns, Bertin Eichler, in die Kritik.Foto: dapd

Essen.  Die Affäre um von Thyssen-Krupp gesponsorte Luxusreisen weitet sich aus: Nach Recherchen der WAZ Mediengruppe fuhren auch Gewerkschafts-Mitglieder auf Kosten des Unternehmens nach Kuba. Die Arbeitnehmer sollten laut Thyssen-Krupp im sozialistischen Kuba vor allem helfen, Aufzüge zu verkaufen.

In der Affäre um Luxusreisen auf Kosten des Konzerns Thyssen-Krupp geraten nun auch Reisen der Arbeitnehmervertreter in den Fokus. Nach Recherchen der WAZ Mediengruppe fuhren etwa Gewerkschafts-Vertreter zusammen mit dem damaligen Vorstandsmitglied Olaf Berlien Mitte 2011 nach Kuba. Dort wollten sie Geschäftskontakte vermitteln.

Spitzenvertreter der Gewerkschaften innerhalb der Reisegesellschaft war IG-Metall Hauptkassierer Bertin Eichler, gleichzeitig stellvertretender Aufsichtsratschef bei Thyssen-Krupp . Wie ein Sprecher Eichlers auf Anfrage bestätigte, wollten die Arbeitnehmer im sozialistischen Kuba vor allem helfen, Aufzüge zu verkaufen.

"Zebrareisen" sorgen weiter für Wirbel bei Thyssen-Krupp

Weiter räumte der Sprecher ein, dass es neben den geschäftlichen Terminen bei Regierungsvertretern auch Havanna besichtigt worden sei. Zudem hätten die Arbeitnehmervertreter kulturelle Veranstaltungen besucht.

Meldung vom 7.1.2013
Schadenersatz für Schienenkartell noch ungewiss

ThyssenKrupp kann die Höhe des Schadenersatzes für die Teilnahme am Schienenkartell noch nicht abschätzen. Während die Deutsche Bahn ihre Klage gegen ThyssenKrupp und andere Kartellfirmen auf 550 Millionen Euro beziffert, bereiten kommunale Verkehrsbetriebe weitere Schadenersatzklagen vor.

Den Rückflug traten die Arbeitnehmervertreter um Eichler dann nicht zusammen mit Vorstand Berlien an, sondern flogen getrennt von ihm über Mexiko per erster Klasse nach Deutschland. Berlien hatte den billigeren Direktflug in die Heimat bevorzugt. Laut IG Metall habe Berlien früher zurückfliegen müssen, alle anderen Teilnehmer hätten die von Thyssen-Krupp vorgesehenen Flugrouten genutzt. 

Bei Thyssen-Krupp gibt es für die Vermengung von Geschäftsreisen mit privaten Ausflügen auf Firmenkosten die interne Bezeichnung „Zebrareisen“ . Zuletzt waren entsprechende Luxusreisen auf Firmenkosten für Journalisten beispielsweise nach Südafrika in die Kritik geraten.

Thyssen-Krupp lud zu Formel-1-Rennen

Eine weitere "Zebrareise" in der ersten Klasse führte IG-Metall-Mann Bertin Eichler 2004 auf Kosten von Thyssen-Krupp nach Shanghai. Dort besichtigte der stellvertretende Aufsichtsratschef Firmenniederlassungen des Konzerns. Außerdem schaute sich der Metaller ein Formel-1-Rennen an. Das Ticket für das Spektakel hatte der Konzern beschafft.

Meldung vom 5.12.2012
Entlassungen: „Signal für einen Neuanfang“

Der Essener Konzern zieht die Konsequenzen aus den nicht enden wollenden Berichte und Diskussionen der jüngsten Zeit über Kartelle, Korruption und Milliardenverluste. Die Entlassung von gleich drei Vorständen wurde von den Arbeitnehmervertretern als „Signal für einen Neuanfang“ begrüßt.

Nach Aussage eines Sprechers von Eichler seien Reisen auf Firmenkosten nichts ungewöhnliches, solange sie in Ausübung des Mandates erfolgen und "als geboten erscheinen“.  Und weiter: "Bei Thyssen-Krupp war es gängige Praxis, dass geschäftliche Überseereisen von allen Aufsichtsratsmitgliedern vom Unternehmen organisiert und in der 1. Klasse gebucht wurden. Aus heutiger Sicht ist es sinnvoll, diese Praxis zu überprüfen und klare Kriterien zu vereinbaren."

Aufsichtsrat Eichler will First-Class-Flüge erstatten

Am Freitag gab IG Metall Vorstandsmitglied Bertin Eichler bekannt, dass er die Erste-Klasse-Flüge als Aufsichtsrat bei Thyssen-Krupp nachträglich erstatten will: "Es handelte sich um Reisen in Wachstumsmärkte, im Wesentlichen für die weiter aufstrebenden und rentablen Geschäftsfelder Anlagenbau und Aufzüge", teilte Eichler am Freitag in Frankfurt mit. Er räumte aber ein: "Dennoch ist nicht alles richtig, was zulässig ist und üblich war. Aus diesem Grund werde ich Thyssen-Krupp die Differenz der Kosten der First-Class-Flüge zu Business-Klasse erstatten." Zudem werde er bei der 2013 anstehenden Wahl der Arbeitnehmerseite in den Aufsichtsrat des Industriekonzerns nicht mehr kandidieren. (mit dpa)

David Schraven



Kommentare
13.01.2013
16:32
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Name von Moderation entfernt | #19

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13.01.2013
09:07
Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von horo | #18

ich habe nie bei thyssen-krupp gearbeitet.

1 Antwort
Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von woelly | #18-1

Ich aber.

13.01.2013
03:59
Horo - #16 - Ich finde, Sie übertreiben ihre m. E. „enge Sicht“ auf einige Dinge nun. - I
von TreuerLeser | #17

Den Hinweis, ich gehörte keiner Partei an, gab ich Ihnen schon vor einiger Zeit. Das hat sich nicht geändert.

In einer frühen Phase meiner Berufstätigkeit war ich selbst BR-Mitglied und AR-Kandidat auf einer gewerkschaftlichen Liste. Ich habe mich dann aber für eine reine Berufslaufbahn entschieden, die nun schon einige Jahre dauert. Diese Entscheidung finde ich auch heute für mich noch richtig.

Umgekehrt kritisiere ich auch Ihre Entscheidungen nicht.

Im Zusammenhang mit dem Basis-Artikel (Kern: IG Metall-Funktionär fliegt erster Klasse durch die Welt, u. a. zu Formel 1-Rennen) werden sich aber einige ThyssenKrupp-Mitarbeiter von Ihnen auf den Arm genommen fühlen.

Ich kenne die Reisekostenrichtlinien dort nicht - aber es kann sein, daß der Monteur/Meister/Ingenieur, der gerade die selbe Strecke zu einem wichtigen Einsatz für das Unternehmen fliegt, weiter hinten in der Economy Class fliegen muss.

Und das fänden Sie als ehemaliger BR und als Gewerkschafter gut?

...

1 Antwort
Horo - #16 - Ich finde, Sie übertreiben ihre m. E. „enge Sicht“ auf einige Dinge nun. - II
von TreuerLeser | #17-1

...

Obwohl ich sogar glaube, daß Vergleichbares in anderen Gremien bei Gewerkschaftern und Nicht-Gewerkschaftern auch vorkommt.

Im übrigen empfehle ich Ihnen einen Artikel im Internet:

www.kas.de/wf/doc/kas_17000-544-1-30.pdf?100812120203

unter der Überschrift: „Hans Böckler und Konrad Adenauer - Eine wegweisende
Freundschaft“

Verfasser ist Michael Sommer - den werden Sie ja nicht als „sogenannten christlichen Verleumder“ bezeichnen.

12.01.2013
22:10
Wir leben m. E. in einem freien Staat, in dem jeder selbst entscheiden kann, welchen Organisationen er angehört oder nicht.
von horo | #16

TreuerLeser | #15-2
genau das sind die sachen, die die sogenannte christliche und fdp sich wünschen , trittbrett fahrer.
gott sei dank leben wir in einen demokradie, aber die gewerkschaftlichen arbeiten wurden schon unter adenauer behindert ,so das es fast zum generalstreik kam.(1952)
ich bin heute noch ig metall mitglied und eines kann ich euch als christliche partei angehörige sagen ,ich bin froh mitglied dieser gewerkschaft zu sein und sicherlich braucht diese ig metall keinen kommentator ,so wie sie mich da hinstellen ,im gegensatz zu den sogenannten christlichen ,verleumdern .

1 Antwort
Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von Optio | #16-1

Geschichtlich nicht ganz auf der Höhe?
Schon mal was vom Montanmitbestimmungsgesetz, das am 10. April 1951 Gesetz wurde gehört?
Na, wer war da Bundeskanzler?
Hören Sie auf hier weiterhin Horor.Märchen zum Besten zu geben!
Übrigens, sagt Ihnen der Name Franz Steinkühler etwas?
War er nicht der Selbstbereicherer der IG Metall?

12.01.2013
13:04
Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von woelly | #15

So ist das halt mit den Genossen in den montan mitbestimmten Großunternehmen! Ein Grund, warum ich immer den Anwerbeversuchen der Gewerkschaft ausgewichen bin. Das war auch gut so!

3 Antworten
Anwerbeversuchen der Gewerkschaft ausgewichen bin. Das war auch gut so!
von horo | #15-1

trittbrett fahrer????

horo | #15-1
von TreuerLeser | #15-2

Nachdem Sie einige Passagen zuvor gerade eingeräumt haben, Sie schrieben hier als "ig.metaller" (Ich wußte gar nicht, daß sich diese Gewerkschaft Kommentatoren "hält"!?), will ich hier noch kurz Stellung nehmen zu Ihrer Anmerkung

"trittbrett fahrer????"

an den Mit-Kommentator woelly.

Wir leben m. E. in einem freien Staat, in dem jeder selbst entscheiden kann, welchen Organisationen er angehört oder nicht.

Was soll also ein solcher Hinweis?

Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von woelly | #15-3

trittbrett fahrer????

Nein!
Haber mir immer meinen eigenen Haustarif, weit über den gültigen Ecklohn, rausverhandelt. Ganz ohne Streik! Hat in der Regel immer super geklappt, auch ohne IG- Dingbum, oder so.

11.01.2013
17:44
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Name von Moderation entfernt | #14

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11.01.2013
16:09
Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von gudelia | #13

Viele Gesamtbetriebsratsvorsitzende und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat fühlen sich dem Vorstand näher als dem eigenen Kollegen. Bei denen sind Kollegen nun Vorstandsmitglieder. Schade, daß solche Beziehungen, so gut wie nie, andersherum gehen.

11.01.2013
14:48
Wir als Kommentatoren sollten nachsichtiger...
von TreuerLeser | #12

...mit Herrn Eichler sein.

"Es handelte sich um Reisen in Wachstumsmärkte, im Wesentlichen für die weiter aufstrebenden und rentablen Geschäftsfelder Anlagenbau und Aufzüge", wird er zitiert.

Dann wird es ja, wie das früher bei „Außendienstlern“ so üblich war, einen Reisebericht zu den besuchten Kunden bzw. Stellen geben, bei dessen Auswertung erkennbar wird, welchen geschäftlichen Vorteil die Akquisitionsreise in die Wachstumsmärkte hatte!?

Und wenn der IG Metall-Funktionär wirklich einen profitablen Auftrag mit nach Essen gebracht hat, kann man m. E. ggfs. auch die First Class-Reise vertreten.

3 Antworten
Wissen Sie da mehr? War das wirklich so?
von horo | #12-1

TreuerLeser | #11-3
das wissen sie als parteiarbeiter und spitzenfunktionär der CDU doch besser als ich, warum kohl ihn nicht mehr gebrauchen konnte.
ich habe hier als ig.metaller geschrieben und nicht als mitglied einer partei, so wie sie es machen?
zum fehler, ja ,diese sind da um gemacht zu werden ,es ist menschlich, aber man muss auch dazu stehen und nicht die schuld anderen menschen anlasten ,was einige der sogenannten christlichen ja gut können.

horo | #12-1
von TreuerLeser | #12-2

Also als "IG Metaller" finden Sie das gut!?

Vielleicht waren Sie früher sogar freigestellter Betriebsrat eines Konzerns und sind selbst in diesen Zirkeln um die Welt "gejettet", während Ihre "Schutzbefohlenen" - wir anderen also - zu Hause "malochten"?

So etwas hat man/frau als kleiner Lohnabhängiger, der seine Tagesarbeit macht, gar nicht mitbekommen. Das alles wird ja erst in der heutigen Medien-Landschaft richtig transparent.

In Sachen Rüttgers ist Ihr Hinweis "warum kohl ihn nicht mehr gebrauchen konnte" zwar kein weiterer Fehler.

Aber ich glaube, Sie haben meine Frage hinsichtlich des "Rausschmisses" immer noch nicht richtig verstanden.

Wahrscheinlich sind Sie zu sehr auf Ihre Vorurteile fixiert!

Ich schreibe hier übrigens nicht als Mitglied irgendeiner Partei oder als Gewerkschafter, sondern als Mensch mit einer Meinung.

Bei Ihnen ist mir jetzt aber klar, daß sie "Gewerkschaftssoldat" sind, der immer alles richtig findet, was "die Seinen" tun.

Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von horo | #12-3

TreuerLeser | #12
ich habe 48.jahre in der stahl industrie gearbeitet ,war sogar freigestelltes br mitglied meiner letzten 16 jahre berufstätigkeit und kann heute noch mit 76 jahren meine ehemaligen kollegen ins gesicht oder augen schauen und da bin ich stolz drauf.
aber ihr ganzes gehab spricht von einer zugehörigkeit zur arbeitnehmer feindlichen cdu.
aber es gibt auch trittbrettfahrer die sich über die errungenschaften der gewergschaften freuen ohne einen handschlag gemacht zu haben.

11.01.2013
14:39
horo | #1-1
von TreuerLeser | #11

Diesen Kommentar von Ihnen verstehe ich aber nicht ganz!

Nach allem, was Sie sonst schreiben, wundert mich Ihre Vermutung, die FDP habe in ihren Reihen Gewerkschaftsfunktionäre. Können Sie Namen nennen, "bitte schön" (Zitatende)?

Und wo bleibt Ihr Hinweis auf den "selbsternannten arbeiterführer rüttgers". Ist doch sonst immer dabei!?

3 Antworten
Dieser Kommentar...
von TreuerLeser | #11-1

...sollte eigentlich unter #1 stehen. Ich bitte um Nachsicht.

Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von horo | #11-2

TreuerLeser | #11
als cdu parteisoldat wissen sie genau, das ich dort (fdp) einen fehler gemacht habe.
ja es ist richtig ,habe die fronten verwechselt, wollte den fdp mann als funktonär der arbeitgeber einordnen und nicht bei den gewerkschaften ,da die fdp für einfache arbeitnehmer ja nichts übrig hat.
sorry ,ja der selbsternannte arbeiterführer rüttgers hat wohl eingesehen ,dass er nach dem rausschmiss von kohl als minister und nun zu letzt als MP ,doch besser in rente geht ,da man ihn nicht gebrauchen kann, halt doch ,aber nur fürs schulden machen.

horo | #11-2
von TreuerLeser | #11-3

Da Sie gerade mit großem Bekennermut zugeben, einen Fehler gemacht zu haben, möchte ich Ihre Formulierung "...arbeiterführer rüttgers...nach dem rausschmiss von kohl als minister" auch noch "hinterfragen".

Wissen Sie da mehr? War das wirklich so?

Im übrigen will ich das Thema des Gewerkschaftsfunktionärs Eichler gar nicht vertiefen.

Er hat - sicherlich sehr zu Ihrem Bedauern - gerade seinen baldigen Rückzug angekündigt.

Sie würden jetzt schreiben, er sei "rausgeschmissen" worden - oder?

11.01.2013
13:47
Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von DerMerkerNRW | #10

Man(n) muß es sich auf den Lippen zergehen lassen!
Kulturelle Veranstaltung besucht! Eine Horde gesponserter Männer in den sogenannten Besten Jahren auf Kuba, den Rest kann sich jeder selber Denken!
Traurig ist nur das der Arbeitnehmer für das gesamte Desaster (Brasilen, USA, Schienenkartel, Lustreisen usw.) mit seinen Arbeitsplatz bluten muß!

1 Antwort
Thyssen-Krupp spendierte IG-Metall-Aufsichtsrat Luxusreisen
von nangie | #10-1

ja, mein ehemaliger Arbeitgeber...;-( der die Angestellten seinerzeit, zunächst mal erst
" outgesourct" hat zu weitaus niedrigeren Konditionen und Bedingungen, um mit erhobenem Zeigefinger die schlechteren Arbeits - Verträge, die man eingehen mußte, unter die Nase zu haltent...nach dem Motto: "friß oder stirb!"

Muß kann sich über all die Unternehmen, allerorts, nur noch fremdschämen!

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