Thyssen-Krupp schließt Verkauf seiner Edelstahlsparte ab
28.12.2012 | 12:47 Uhr 2012-12-28T12:47:34+0100
Essen/Bochum. Thyssen-Krupp hat am Freitag den Verkauf seiner Edelstahlsparte abgeschlossen. Der finnische Stahlkonzern Outokumpu kauft die Tochterfirma Inoxum für eine Milliarde Euro in bar und übernimmt außerdem Finanzverbindlichkeiten. Thyssen-Krupp-Chef Hiesinger sieht in dem Verkauf einen "wichtigen Schritt" auf dem Weg in die Zukunft.
Ende einer Ära bei ThyssenKrupp: Deutschlands größter Stahlkonzern hat am Freitag den Verkauf seiner traditionsreichen Edelstahlsparte an den finnischen Wettbewerber Outokumpu abgeschlossen. Das teilte das Unternehmen in Essen mit.
Der Vollzug der Transaktion bedeutet für den mit tiefroten Zahlen kämpfenden Konzern eine spürbare finanzielle Entlastung. Denn ThyssenKrupp erhält nicht nur eine Milliarde Euro in bar. Die Finnen übernehmen von der ThyssenKrupp Edelstahltochter Inoxum außerdem externe Finanzverbindlichkeiten in Höhe von rund 133 Millionen Euro und Pensionsverpflichtungen von rund 338 Millionen Euro.
ThyssenKrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger macht das frühere Management des Essener Stahlriesen für die milliardenschweren Verluste in Übersee verantwortlich. Aufsichtsratschef Gerhard Cromme sowie das Kontrollgremium insgesamt treffe keine Schuld, so Hiesinger in einem Zeitungsinterview.
Das führe unmittelbar zu einer signifikanten Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten bei ThyssenKrupp, hieß es in Essen. Der Konzern behält außerdem eine Finanzforderung gegen Outokumpu im derzeitigen Wert von rund 1,25 Milliarden Euro und erhält zusätzlich einen Anteil von 29,9 Prozent am neuen Unternehmen. Durch die Fusion von Outokumpu und Inoxum entsteht ein neuer Weltmarktführer im Edelstahlsektor mit mehr als 15.000 Beschäftigen.
ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger sagte: "Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt dafür gemacht, ThyssenKrupp erfolgreich in die Zukunft zu entwicklen." (dapd)

18:44
Wie, leben die immer noch? Waren mal die Bestverdiener, arrogante Aristpuplikaner, die auf Arbeit machten - nur die Stahlkocher, das waren die wirklichen Helden dieser Nation - und sind es noch. Aus für gestählte Panzer und ein ja an die hochtechnisierten Abwehrmechanismen der Exekutive wird ihnen wohl ein unverdientes Ende setzten - so wie dem Soldaten im letzten Feldzug. Die Revolution frisst ihre letzen Bataillone, ihre letzten Vorräte.
16:36
Das war der erste Schritt im auseinanderreissen von Stahl, nächstes Jahr ist Steel Europe und America dran!
10:22
Hat die Gewerkschaft noch frohlockt...Krefeld zu mehr Arbeit in Bochum....war wohl n Satz mit X..Garantie angeblich nur bis 2016...Alle Arbeitsplätze müssen raus aus Deutschland..Energie und Lohnkosten zu hoch...und der letzte macht das Licht aus!
15:55
Mal sehen, welches Tafelsilber die Versager an der Spitze demnächst verkaufen.