Thyssen-Krupp folgt auf Zimbo

Bochum/Essen..  Der Essener Stahl- und Technologiekonzern Thyssen-Krupp hat einen neuen Standort in Bochum. In der ehemaligen Firmenzentrale des Wurstherstellers Zimbo sollen in absehbarer Zeit bis zu 250 Arbeitsplätze entstehen. „Das ist das richtige Signal für das Ruhrgebiet“, sagte Arbeitsdirektor Oliver Burkhard. Der Standort werde derzeit aufgebaut, der Betrieb soll ab Februar 2015 laufen.

In den Büros im Bochumer Stadtteil Wiemelhausen siedelt sich die Thyssen-Krupp-Einheit „Global Shared Services“ (GSS) an. Sie erledigt Arbeiten, die gebündelt von einem Standort aus für mehrere Teile des Konzerns erbracht werden können – beispielsweise Aufgaben aus IT, Immobilien-Management sowie Personal- und Rechnungswesen.

Die Gründung der Einheit GSS ist Teil des breit angelegten Konzernumbaus, den Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger auf den Weg gebracht hat. Ein weiterer GSS-Standort befindet sich in Essen. Die Zusage, langfristig Arbeitsplätze im Ruhrgebiet zu sichern, war Teil einer Vereinbarung mit Arbeitnehmervertretern und IG Metall.