Tesla ruft 53.000 Wagen wegen Bremsproblemen zurück

Etwa fünf Prozent der Wagen vom Typ Model S und Model X sollen laut Tesla den Defekt der Standbremse haben.
Etwa fünf Prozent der Wagen vom Typ Model S und Model X sollen laut Tesla den Defekt der Standbremse haben.
Foto: Hannibal Hanschke / REUTERS
Es sei eine freiwillige Maßnahme: Tesla hat Tausende Wagen wegen eines Bremsdefekts zurückgerufen. Unfälle gab es bisher wohl nicht.

Palo Alto.  Der Elektroautobauer Tesla hat wegen eines möglichen Defekts der Standbremse weltweit 53.000 Wagen zurückgerufen. Das Problem könne zu einem Fehler beim elektrischen Parkbremssystem führen, durch den die Bremse sich nicht löse, teilte das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk am Donnerstag mit.

Man gehe nicht davon aus, dass diese von einem Zulieferer verschuldeten Mängel die Sicherheit der Kunden gefährden und wisse von keinen Unfällen oder Verletzungen in diesem Zusammenhang.

Es handele sich um eine freiwillige Maßnahme, nur fünf Prozent der zurückgerufenen Autos vom Typ Model S und Model X dürften laut Tesla tatsächlich von dem Defekt betroffen sein. Die Aktie reagierte dennoch leicht negativ und stand zuletzt mit gut einem Prozent im Minus. (dpa)

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