Stromnetze trotz Rekordkälte stabil
06.02.2012 | 15:32 Uhr 2012-02-06T15:32:00+0100
Bonn. Trotz strenger Minustemperaturen muss Deutschland derzeit keinen Blackout fürchten. Die Lage in den Stromnetze sei zwar angespannt aber stabil. Das könnte sich bei einem Wetterumschwung aber ändern.
Deutschland hat in den vergangenen Tagen trotz eisiger Temperaturen und hohen Energieverbrauchs Strom ins Ausland exportiert. Die vier großen deutschen Stromnetzbetreiber hätten am Wochenende mitgeteilt, dass die Stromnetze stabil seien und dass teils auch Strom in andere Länder geflossen sei, sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums am Montag in Berlin. Dies zeige, dass sich Deutschland mit der Energiewende auf einem guten Weg befinde. Die Stromnetzbetreiber hatten vor einer wachsenden Gefahr von Stromausfällen angesichts der Energiewende gewarnt.
Eine Sprecherin der Bundesnetzagentur in Bonn bestätigte, dass die Lage in den Stromnetzen „zwar angespannt, aber stabil“ sei. Die Behörde habe schon im Sommer die Lage analysiert und vorgesorgt.
Von Vorteil für die derzeitige Stromproduktion sei, dass trotz Kälte die Sonne scheine und das Wetter stabil bleibe. Problematisch für die Stromversorgung könne aber ein Tag ohne Sonnenschein und Wind werden, an dem gleichzeitig viel Strom verbraucht werde. Zu den Aufgaben der Bundesnetzagentur gehört unter anderem die Überwachung der Stromnetze in Deutschland. (afp)

08:46
Zitat von #11: ..4 großen Energiekonzerne trotz der momentanen Kälte inder Lage sind, Strom zu exportierem...
Das ist die Meinung der "Grün" Energiespezialisten.
Wann, wo, und wielange und wieviel Strom wurde exportiert. Wurde er vielleicht verschenkt oder hat sogar der Empfänger Geld für die Abnahme bekommen? Es gibtin der Tat zeitweise (Stunden) ein Stromüberschuß, der die Netzstabilität gefährdet und somit möglichst schnell verbraucht werden muß!
00:55
wenn die 4 großen Energiekonzerne trotz der momentanen Kälte inder Lage sind, Strom zu exportierem, kann es so schlimm nicht um die Versorgung bestellt sein. Aber wie war das vor ein paar Monaten, als der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen wurde: Blackouts sind unvermeidlich...alles nur blabla...
11:29
Wind- und Solaranlagen rentieren sich für die Stromerzeuger nur durch die Subventionierung über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Die Mehrkosten durch das EEG zahlt jeder private Verbraucher zwangsweise mit seiner Stromrechnung. Sie betragen mittterweile rund 20% des Gesamtpreises, Tendenz steigend. Das kann jeder durch einen Blick auf seine Jahresstromabrechung überprüfen, wo diese Mehrkosten extra ausgewiesen werden.
Diese zusätzlichen Kosten sind rein politisch gewollt und haben mit dem Strompreis nichts zu tun. Ohne diese Subventionierung wären die erneuerbaren Energien in keinster Weise auch nur ansatzweise konkurenzfähig - und der Ausbau der Stromnetzte wäre ebenfalls nicht erforderlich.
So rentiert sich "ne Windanlage" wirklich Ruck-Zuck. Aber eben nur für den Abzocker der damit Strom erzeugt. Alle anderen machen lange Gesichter...
10:34
zu Kuba-Zitat 2:....Und damit ist erwiesen ,dass die Mär von dem Mangel an Energie eben nur ein Märchen der bisherigen Monopolisten in Sachen fossiler und atomarer Energie -Erzeugung ist!....
Immerhin haben die "Monopolisten" wie z.B. die RWE die "Schätzchen" der 60er Jahre zur Zeit mit Volllast laufen und produzieren damit Strom in der Leistung von mehr als einem AKW! Und schließen damit einen Teil der „Kernenergielücke“.
Es wird mit diesen ca. 50 Jahren alten Anlagen zwar Strom mit hohem CO2 Austoß produziert, aber ein Ersatz mit besserer Technik in Form von fast fertigen Großkraftwerken wie in Lünen bzw. Datteln wird von den Grünen boykottiert!
09:46
Photovoltaik: Super Sache !.... solange die Sonne scheint. Nur, weil die auf deutschen Dächern installierte PV-Leistung in der Größenordnung von 2-3 Kernkraftwerke liegt, heißt das noch lange nicht, dass diese dadurch überflüssig werden. Genauso könnte man auf die irrige Idee kommen, dass die in Deutschland installierte Windturbinenleistung ausreicht, um alle KKW abzuschalten, weil die installierte Leistung in der Größenordnung der doppelten "nuklearen" Kraftwerksleistung liegt.
Der Schlüssel ist die Verfügbarkeit. Zwar sind Sonne und Wind in gewisser Weise verlässlich (Erdrotation, Wetterprognosen), aber ihre Verfügbarkeit beträgt eben nur einen Bruchteil von fossilen und nuklearen Kraftwerken.
Deshalb schaffen die ca. 4 GW Photovoltaik-Spitzenleistung gerade mal 1% der bundesdeutschen Stromproduktion, und die Windkraft mit ihren ca. 26GW "wuppen" gerade mal 10-15%. Der nukleare Anteil liegt aber bei mehr als 20%, und von Kohle, Gas und Öl will ich erst garnicht reden, um keine grasgrünen Weltbilder zu zerstören:-)
gähn.
Die ewige Nörgelei mit dem KKW-Rückbau ist auch ein stumpfes Schwert, da die Betreiber zeitlebens verpflichtet waren, hierfür Geld von ihren GEwinnen abzuzweigen und zurückzulegen. Nach dem Handeslrecht sind diese Rückstellungen steuerfrei, so, wie z.B. eine Versicherung in ihrer Jahresbilanz Rückstellungen für eventuell drohende Leistungsfälle bildet. Sobald Rückstellungen aufgelöst werden, sind diese wieder zu versteuern, egal, ob ich Meier, Müller oder Großman heiße:-)
Und dass die Stromleitungen regelmäßig modernisiert und instandgehalten werden müssen, ist genauso selbstverständlich wie di Tatsache, dass eine neue Energie-Infrastruktur mit neuen "Quellen" auch neue "Kanäle" braucht, um zu den Abnehmern zu kommen. Die Kosten für diese Investitionen stellen dann die NETZbetreiber ihren Kunden in Rechnung, und das sind dann wohl wir. Dumm, aber kein Geld für Netzausbau auszugeben, käme dem Versuch gleich, mit neuen, großen und schainbar sparsameren Autos auf alten Feldwegen zu fahren. Sinnvoll? Wohl eher nicht.
22:54
Zitat Kuba: Im Artikel schön umschifft wird die Tatsache ,dass die Photovoltaik -Produktion allein im Südwesten unserer banana republika in diesen Zeiten von der produzierten Strommenge her schon heute ungefähr 5 bis 6 AKW`S ersetzt!
Aber nur zwischen 11:00 und 14;00, da kommt der Fotostrom gerne! Und dann?
Wie kommen Sie auf diese ulkige Behauptung? Wir leben nicht am Polarkreis. Photovoltaik kommt wäherend der gesamten hellen Tageszeit.
Fragt sich nur wieviel...
21:38
@Kuba
Die Netze sind von Ur-Ur-Ur- Opa schon mal bezahlt worden, von UR-UR- Opa, von Ur - Opa usw.
DESWEGEN gehören sie eigentlich uns.
Es sind allerdings noch AKWs abzubauen und zu ersetzen
(in den nächsten 10 Jahren).
Daher passt diese Leitungsverlegung nicht unbedingt zur Anordnung der Verbraucher.
Ein paar Drähte fehlen wohl schon noch.
Aber in der Tat:
Es gibt wirtschaftlich bessere Lösungen als Putin das gas und Anderen die Kohle abzukaufen.
Ne Windanlage rentiert sich Ruck-Zuck.
Frei nach dem Ikea-Spruch :
"Machst Du schon Wind oder löhnst Du noch Kohle?"
21:31
Deswegen muessen Menschen in der Beiragsbemessungsgrenze Subventionen zahlen ?
Im Strompreis ?
19:24
Im Artikel schön umschifft wird die Tatsache ,dass die Photovoltaik -Produktion allein im Südwesten unserer banana republika in diesen Zeiten von der produzierten Strommenge her schon heute ungefähr 5 bis 6 AKW`S ersetzt!
Und damit ist erwiesen ,dass die Mär von dem Mangel an Energie eben nur ein Märchen der bisherigen Monopolisten in Sachen fossiler und atomarer Energie -Erzeugung ist!
Die Gewährleistung der Netz-Stabilität bzw. Spannungsstabilität ist eine rein technische Frage .
Keine grundsätzliche Problemlage!
Zumindest nicht in technischer Hinsicht!
Gesellschaftspolitisch sieht die Lage etwas anders aus!
Die Netze müssen deshalb verstaatlicht - genauer vergesellschaftet - werden!
Nur in barbarischen Zeiten kam man in der Menschheits -Geschichte bisher überhaupt auf den Trichter lebensnotwendige Infrastruktur in private Hände zu geben.
Selbst im alten Rom waren die Aquädukte eine staatliche Einrichtung!
Nur heutige Apologeten der angeblich freien ,deregulierten - und angeblich ach so rational agierenden Märkte - faseln von einem möglichen Zusammenbruch!
Natürlich mit der Zielsetzung Spekulations -Gewinne zu maximieren!
Übrigens eine frappierende Parallele mit den Zuständen im Finanz-Sektor!
16:32
Absolut nix neues, hatte die DENA schon vor 6 Monaten so festgestellt, und jeder, der Strom produziert, weiß es seitdem. Solange Brokdorf und Philipsburg2 durchhalten, immer der richtige Wind weht und es zu keinen anderen unvorhergesehenen Störungen kommt, passiert nichts, ansonsten wird es langfristig schwierig, Frequenz und Spannung in bestimmten Großstädten zu halten. Deshalb sollen diese Kraftwerke ja auch mit am längsten weiterlaufen. "Spannend" wirds erst 2022...