Das aktuelle Wetter NRW 5°C
Streik

Streiks an den Schleusen in NRW sind vorerst beendet

26.07.2013 | 16:08 Uhr
Streiks an den Schleusen in NRW sind vorerst beendet
Schiffe vor dem Tor: In NRW ging an Schleusen nicht mehr viel.Foto: dpa

Duisburg.  Die Schleusenwärter in Nordrhein-Westfalen haben am Freitag ihre Streiks vorerst abgebrochen. Drei Tage lang hatten sie die Arbeit niederlegt. Ungefähr 140 Schiffe blockierten am Morgen den Verkehr auf den Schifffahrtswegen in NRW. Ein Ende der Streiks ist aber nicht zwingend in Sicht.

Nach dreitägigem Streik haben die Schleusenwärter in Nordrhein-Westfalen am Freitagmorgen wieder ihre Arbeit aufgenommen. "Bis der Verkehr wieder normal läuft, wird es aber ein bis zwei Tage dauern", sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Duisburg-Meiderich.

Rund 140 Schiffe hätten am Morgen vor den bestreikten Schleusen in NRW festgelegen, die meisten im Rhein-Herne-Kanal sowie im Wesel-Datteln-Kanal. "Diesen Rückstand arbeiten wir jetzt ab", sagte der Sprecher.

Laut der Gewerkschaft Verdi hatten rund 450 Schleusenmitarbeiter in dieser zweiten Protestwelle seit Dienstag die Arbeit niederlegt. Die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung fordern einen Tarifvertrag zur Absicherung ihrer Arbeitsplätze bei der geplanten Neuordnung der Behörde.

Verdi drohte, die Streiks wiederaufzunehmen , sollte es nach einwöchiger Streikpause zu keinen konkreten Vereinbarungen mit der Bundesregierung kommen. (dpa)



Kommentare
Aus dem Ressort
Twitter-Finanzchef Anthony Noto vertwittert sich erneut
Twitter-Panne
Twittern sollte gelernt sein - vor allem, wenn man für den Social-Media-Riesen arbeitet. Finanzchef Anthony Noto hat erneut die Tücken des Kurznachrichtendienstes kennengelernt. Einen privaten Dialog verschickte Noto nämlich versehentlich öffentlich.
Fünf Prozent mehr Gehalt - Bahn und GDL verhandeln weiter
Tarifverhandlungen
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verhandeln wieder. Am Freitag treffen sie sich in Berlin, um über das aktuelle Angebot der Bahn zu sprechen. Das umfasst neben den Lokführern auch die Zugbegleiter. GDL-Chef Claus Weselsky hält eine Lösung für möglich.
Warum der Stahl bei Thyssen-Krupp an Bedeutung verliert
Thyssen-Krupp
„Thyssen-Krupp ist kein Stahlkonzern mehr“, hat Konzernchef Heinrich Hiesinger unlängst gesagt. Schon heute trage die Stahlsparte „nur noch“ rund 30 Prozent zum Konzernumsatz bei. Betriebsratschef Wilhelm Segerath hält dagegen: „Thyssen-Krupp wäre ohne Stahl wie ein Wohnzimmer ohne Sofa.“
Zahl der Drohnen am Himmel steigt stark an
Flugkörper
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat 2014 bereits 260 neue Erlaubnisse für die Flugkörper erteilt, die Behörde in Münster weitere 233. Bundesweit sind inzwischen mehrere tausend ferngesteuerte Fluggeräte - etwa Quadro- oder Oktokopter - im Einsatz.
Callcentern in NRW droht an Sonntagen eine Zwangspause
Arbeitsrecht
Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hat der Sonntagsarbeit enge Grenzen gesetzt. Bislang galt für Callcenter in NRW eine Ausnahmeregelung, die NRW-Arbeitsminister Schneider aber nun prüfen lassen will. Die Branche kritisiert das Urteil scharf.
Umfrage
Das Bundesverwaltungsgericht hat der Sonntagsarbeit engere Grenzen gesetzt. Wie finden Sie das?
 
Fotos und Videos