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Statistiker legen Zahlen zu Staatsdefizit und Konjunktur vor

23.08.2013 | 06:57 Uhr
Die Statistiker des zuständigen Bundesamtes erläutern, wie sich das Staatsdefizit in Deutschland im ersten Halbjahr entwickelt hat.
Die Statistiker des zuständigen Bundesamtes erläutern, wie sich das Staatsdefizit in Deutschland im ersten Halbjahr entwickelt hat.Foto: Tobias Kleinschmidt/Archiv/dpa

Wiesbaden  Die öffentlichen Kassen dürften dank des robusten Arbeitsmarkts und der Kauflust der Verbraucher weiter kräftig klingeln.

Wie genau sich das Staatsdefizit in Deutschland im ersten Halbjahr entwickelt hat, berichtet das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden. Zudem erklären die Statistiker im Detail, woher die Impulse für das deutsche Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal um 0,7 Prozent zum Vorquartal kamen.

Während die Staatsschuldenkrise im Euroraum noch immer nicht überwunden ist, dürfte Deutschland 2013 erneut einen «in etwa ausgeglichenen Staatshaushalt» haben, prognostiziert die Deutsche Bundesbank. In jedem Fall dürfte Deutschland weit unter der Marke von 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bleiben. Das ist die Grenze, die der Maastricht-Vertrag maximal erlaubt. 2012 hatte Deutschland mit einem Plus von 0,2 Prozent erstmals seit 2007 wieder einen Überschuss ausgewiesen.

(dpa)

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