SPD fordert Abwrackprämie für alte Heizungen
16.09.2011 | 16:33 Uhr 2011-09-16T16:33:00+0200
Düsseldorf.Mehr als 300.000 alte Heizanlagen belasten in NRW Umwelt und Verbraucher. Darum fordert die SPD eine Abwrackprämie für die Geräte. Die ersten tausend Antragsteller sollen demnach für die Verschrottung eine Prämie erhalten.
Die SPD im Landtag will über eine „Abwrackprämie“ für alte Heizungen den CO2-Ausstoß reduzieren und Nebenkosten für Mieter sowie Eigentümer deutlich senken. Diesen Vorschlag machte ihr Umweltexperte Andre Stinka gegenüber der WAZ Mediengruppe. In NRW gebe es über 300.000 Heizanlagen, die älter als 25 Jahre sind und sowohl das Klima als auch die Portemonnaies gerade vieler Geringverdiener belasten. Die Grünen unterstützen den Vorstoß.
Stinka: Heizen dürfe nicht „zum Luxus“ werden
Das laufende Programm des Wirtschaftsministeriums zur Verbesserung der Energieeffizienz im Wohnungsbestand werde bisher kaum genutzt, kritisierte Stinka. Nur rund 15 der bereitgestellten 200 Millionen Euro für zinsverbilligte Darlehen seien bisher in Anspruch genommen worden. Er regte an, mit einer Prämien-Zahlung für die ersten tausend Antragsteller die Verschrottung alter Heizungen anzukurbeln und damit eine „Abwrackinitiative“ auszulösen. „Wir brauchen mehr Schub in diesem Bereich“, sagte er. Die Höhe der Prämie ließ er offen.
Heizen dürfe nicht „zum Luxus“ werden, so Stinka. Mit dem Austausch eines Standardheizkessels durch einen modernen Öl- und Gasbrennwertkessel würden 25 bis 30 Prozent Energie eingespart. Zusätzliche Einsparungen seien durch Solarthermie-Technik möglich. „Gerade im sozialen Wohnungsbau lohnt es sich, alte Anlagen zu modernisieren“, sagte auch Grünen-Landtagsfraktionschef Reiner Priggen der WAZ Mediengruppe. Dies wirke sich sofort auf die „zweite Miete“ aus.
Der SPD-Politiker forderte das Wirtschaftsministerium auf, „viel offensiver“ für das NRW-Programm zu werben. Eine Sprecherin sagte auf Anfrage, in der Regel dauere es ein Jahr, bis ein Förderprogramm am Markt ankomme. Man werbe aber „massiv“ dafür.
Nach dem Energieeffizienz-Programm kann eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von maximal 48.000 Euro ein Darlehen bis zu 40.000 Euro pro Wohnung beantragen. Laut Musterrechnung des Landes beträgt die Energieersparnis in einem Einfamilienhaus mit 100 Quadratmeter Wohnfläche 591 Euro pro Jahr, wenn neben dem Einbau einer neuen Heizung auch Dachboden und Kellerdecke gedämmt werden. Fördermittel können bei der Stadt oder beim Kreis beantragt werden.

12:17
Ich fordere eine Abwrackprämie für die alten und uneinsichtigen SPD-Politiker, die unseren Sozialstaat massiv beschädigt haben.
23:33
Meine Stadtwerke haben zum 01.03.2011 UND zum
01.10.2011 zum 2. mal innerhalb eines Jahres
den Gaspreis erhöht.
Darauf hin habe ich den Versorger gewechselt.(Verivox,Strom,-u.Gaspreisvergleich).
Mein neuer Versorger hat in meinen Auftrag bei
dem alten Versorger versucht zu kündigen.
In einen Brief,vom neuen Versorger,wurde mir Mitgeteilt,das ich im System des alten Versorgers nicht bekannt bin ???
Hier wird mit unsauberen Machenschaften versucht,
Kunden an einen Wechsel zu einen preiswerteren Anbieter zu hindern.
So weit zum Gerücht,ein Anbieterwechsel sei einfach und Problemlos zu bewekstelligen.
12:21
@ 30 andres04 Ihr Gedanke ist richtig, nur wird aber mittlerweile jede Woche eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Und jede dieser Säue kostet uns Geld. Nach Glühbirnenverbot (möchte ich als mündiger Bürger gerne selbst entscheiden), Energiepass (bei der Verbraucherberatung erhält man das gleiche Ergebnis für 5 Euro statt für 400 Euro) und Kanalinspektion (funktionierende Kanäle werden mit Hochdruck zerstört) reicht es jetzt einfach. Die Politik hat ihren Bonus verspielt. Man will diese Äußerungen (reicht nicht ein neuer Kessel, muss es gleich die komplette Heizung sein) Macht geiler Emporkömmlinge (wer zum Teufel ist Andre Stinka) einfach nicht mehr hören.
Oder anders ausgedrückt: Liebe Politiker, haltet euch doch einfach mal ein halbes Jahr mit euren vorschnelle und unüberlegten Äußerungen zurück, damit wir armen Bürger mal wieder Zeit zum Durchatmen haben. In der Zeit könntet ihr ja auch die wirklich wichtigen Probleme lösen.
10:57
ich hab den beruf des Gas - und Wasserinstallateurs gelernt und weiss das zu viele ALTE Anlagen in den Häusern NRW´s stehen.....das viele Geräte nicht der Aktuellen norm entsprechen und viel zu viel Gas / ÖL benötigen.....das ist FAKT !!! die grundidee in den raum zu werfen und mal zu schauen was die bürger darüber denken ist nicht mal so verkehrt.....es wird wohl am geld scheitern.....
aber nett das man sich mal über gedanken über mit die höchste Sorte an umweltverschmutzung in nrw gedanken macht !!
10:52
Sparen ist gut, ...........................................aber:
Sparen wir Strom, wird der Strompreis erhöht.
Sparen wir Wasser, steigt der Wasserpreis.
Sparen wir Benzin, steigt der Benzinpreis.
Sparen wir Gas, steigt der Gaspreis.
Usw. Usw. Usw.
Denn die Konzerne werden sicher nicht durch das Sparen der Abnehmer auf ihre Gewinne verzichten.
Also wird ganz einfach der Preis erhöht.
Sparen nützt also überhaupt NICHTS.
08:30
Gerade habe ich einen Bericht über die Messe Essen gelesen. Hat schon mal einer nachgedacht, wie viel Energie für die Herstellung und den Aufbau der Messeaufbauten verbraten wird, nur um die nach spätestens einer Woche auf den Müll zu schmeißen? Hier wäre weltweit noch ein riesiges Potential zur Energieeinsparung.
07:37
Gut für die (zweifelhafte) Allbau AG. Die haben in manch ihrer Schrott-Wohnungen noch -man höre u. staune- Nachtspeicherheizungen.
03:58
Mietwohnungen sind selbstverständlich ausgenommen!
22:29
Was soll denn noch alles gedämmt, geprüft und erneuert werden? Wie war in einem Leserbrief in der heutigen WP sinngemäß zu lesen Erstattet der dies fordernde Politker seiner Mutter die notwendigen Auslagen hierfür?
Leute, die Poltikverdrossenheit wird doch nur noch schlimmer - wer kann schon das eigene haus andauernd nach den Wünschen irgendwelcher Politiker unterhalten? Doch wohl nur Bauvereine in öffentlicher Trägerschaft und große Immobilienunternehmen - aber letztere wollen verdienen, nicht investieren.
Hoffentlich vergessen das ganze die Wähler bei den nächsten Wahlen nicht.
@#13: Die Rentenversicherung stellt dann sicherlich vorher noch die Rentenzahlung wegen Unwirtschaftlichkeit oder wegen aufgezerrtem Rentenversicherungskonto ein ;-)
22:26
Zitat:
Photovoltaikmodule können durch Blitz oder Hagel beschädigt werden. Nicht zu vernachlässigen ist auch das Risiko eines Brandes. Durch die direkte Sonneneinstrahlung entsteht nicht nur die gewünschte Energie für die Umwandlung in Strom, sondern auch eine grosse Wärme, welche im ungünstigsten Fall zu einem Feuer führen kann.
Zitat ende.
Wenn es dann doch zum Brand kommt, kann die Feuerwehr nicht das Dach öffnen um den Brand einzudämmen, keiner lässt zwischen den Modulen eine Gasse und lässt bei der Montage mehr als 25cm Abstand zum Dach.
Abgesehen davon, das man von Nov bis. Feb kaum Strom produziert, sowie von Juni bis August überwiegend Hitze statt Strom erzeugt wird, da die Stauhitze die Leistung in den Keller gehen lässt.
Zudem liegt D für solche Vorhaben schon zu weit nördlich, sodass die Ausbeute nur 35-40% gegenüber südlicheren Ländern wie Spanien, Italien oder Portugal beträgt.. Da sich die Dächer in ihrer Neigung nicht verändern lassen, ist es ein teures Mittel den Stromkunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.