Das aktuelle Wetter NRW 21°C
Stellenabbau

Siemens baut bis zu 500 Stellen ab - auch NRW betroffen

27.08.2012 | 17:34 Uhr
Siemens baut bis zu 500 Stellen ab - auch NRW betroffen
Siemens hat sich mit den Betriebsräten der Getriebesparte Drive Technologies auf einen Stellenabbau verständigt.Foto: dapd

Erlangen.  Wegen sinkender Nachfrage bei Windkraftanlagen baut der Siemens-Konzern in Deutschland insgesamt 500 Stellen in seiner Getriebesparte ab. In NRW soll der Standort in Herne sogar komplett geschlossen werden. Auch Produktionsstätten in Bocholt, Vreden und Voerde sind betroffen.

Siemens hat sich mit den Betriebsräten der Getriebesparte Drive Technologies auf einen Stellenabbau verständigt. Bis 2016 sollen demnach an den Standorten Bocholt, Herne, Mussum, Voerde und Vreden in Nordrhein-Westfalen sowie bei der Siemens-Industriegetriebe GmbH im sächsischen Penig bis zu 500 Arbeitsplätze wegfallen, wie Siemens am Montag in Erlangen mitteilte.

Nachfrageschwäche nach Windkraftgetrieben

Der Abbau sei sozialverträglich beispielsweise über Altersteilzeit, Aufhebungsverträge und Fluktuation geplant. Die betroffenen Standorte Herne und Vreden würden aufgelöst, erläuterte ein Sprecher. Die Produktion werde in Bocholt, Voerde und Mussum zusammengezogen.

Siemens hatte diese Sparmaßnahmen im April dieses Jahres angekündigt. Grund sei die dauerhafte Nachfrageschwäche nach Windkraftgetrieben, die langfristig durch Getriebe für andere Industriezweige kompensiert werden solle, teilte Siemens weiter mit. (dapd)


Kommentare
28.08.2012
13:53
Siemens baut bis zu 500 Stellen ab - auch NRW betroffen
von woelly | #2

Karstadt, Opel, ThyssenKrupp, Voestalpine, jetzt noch Siemens. Es wird schlimm in NRW! Die Abwanderung beginnt früher als ich dachte.

28.08.2012
10:35
Siemens baut bis zu 500 Stellen ab - auch NRW betroffen
von thordril | #1

Da issa wieda - der "Aufschwung" - jaah neeh iss klah ............

Aus dem Ressort
Das beliebte Pangasiusfilet ist häufig eine Mogelpackung
Lebensmittel
Wer im Supermarkt ein Pangasiusfilet kauft, bezahlt in vielen Fällen unfreiwillig eine Menge Wasser mit. Denn die Lebensmittelfirmen fügen dem Fisch Flüssigkeit hinzu. Doch auf den Verpackungen fehlt häufig jeglicher Hinweis auf die zugesetzte Wassermenge.
Wichtigster Absatzmarkt - Volkswagen legt in China stark zu
Auto
Volkswagen will in diesem Jahr auf seinem wichtigsten Absatzmarkt in China wieder stark wachsen. Europas größter Autobauer plant auch einen weiteren Ausbau der Kapazitäten, um dem rasanten Wachstum des größten Automarktes der Welt folgen zu können.
Niemand will mit Barbie spielen - Umsatzrückgang bei Mattel
Kult-Puppe
Jahrzehntelang waren Barbie und Ken aus Kinderzimmer der Mädchen weltweit nicht wegzudenken. Aber jetzt schwächelt der Umsatz von Hersteller Mattel: Die Verkäufe der Puppen-Ikone fielen im ersten Quartal um 14 Prozent. Schuld sind wohl Smartphones und Konsolen.
Taxifahrten und Gemüse könnten mit Mindestlohn teurer werden
Arbeitsmarkt
Mit der Einführung des Mindestlohns könnten Taxifahrten und Saisongemüse deutlich teurer werden. Das fürchten zumindest die Branchenverbände. So müsste eine durchschnittliche Taxifahrt um 15 Prozent teurer werden, heißt es. Auch für Spargel müssten Verbraucher mehr zahlen.
Flughafen BER wird laut einem Experten nicht vor 2017 fertig
Großprojekt
Wann werden am neuen Hauptstadtflughafen Passagiere abgefertigt? Ein Verkehrsexperte aus dem Bundestag hat angeblich Erkenntnisse dafür, dass es noch länger dauert als bisher gedacht. Der Betreiber widerspricht: "Nein, das entspricht nicht dem Sachstand der Flughafengesellschaft."
Umfrage
Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?