Schlichtungsrunde bei der Bahn muss erneut verlängert werden

Sie brauchen noch mehr Zeit: Bodo Ramelow (li.) und Matthias Platzeck, die Schlichter im Tarifkonflikt bei der Bahn.
Sie brauchen noch mehr Zeit: Bodo Ramelow (li.) und Matthias Platzeck, die Schlichter im Tarifkonflikt bei der Bahn.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Eigentlich sollte Freitag das Ergebnis der Schlichtung präsentiert werden. Doch Bahn und Lokführer-Gewerkschaft GDL sind sich immer noch nicht einig.

Berlin.. Die Schlichtung im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn wird erneut verlängert. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus zwei zuverlässigen Quellen. Die Schlichtungsverhandlungen zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Bahn sollen nun bis zum 30. Juni fortgeführt werden, hieß es.

Lokführer-Streit Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und der frühere brandenburgische Regierungschef Matthias Platzeck (SPD) sind seit gut vier Wochen darum bemüht, den Streit beizulegen. Unter Verweis auf die vereinbarte Vertraulichkeit hatten sich beide Seiten bis zuletzt nicht zum Stand der Verhandlungen geäußert.

Der Tarifkonflikt besteht seit einem Jahr. Neunmal haben die Lokführer bundesweit bereits gestreikt. Während der Schlichtung sind Arbeitsniederlegungen ausgeschlossen. (dpa)